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 Nochmal Aufnehmen der Gegenstände 
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Registriert: Fr 25 Apr, 2008 08:15
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Hallo zusammen,

Anscheinend ist an meinem Mali ein halber Retriever verloren gegangen. Da das Verweisen der Gegenstände auch nach längerem Training ausserhalb der Fährte nur leidlich klappt und er mir gestern den Gegenstand apportiert hat, hat meine Ausbilderin mich gefragt, ob wir es nicht vielleicht umstellen.

Nun meine Frage: Wie sieht das Aufnehmen des Gegenstandes dann in der Prüfung aus? Er apportiert alles und hält auch die kleinen Gegenstände recht ruhig. Durch das Obedience hat er gelernt alles in die Grundstellung zu apportieren. Darf er das auf der Fährte oder muss er vorsitzen? Er kommt ja dann die 10 m zu mir zurück. Dort gebe ich ihm dann also auch das neue Kommando zum weitersuchen?

Meine Ausbilderin hat noch keinen Hund übers Aufnehmen der GG aufgebaut, deshalb wären wir echt dankbar für alle Tipps.

Danke schon mal Bild

_________________
LG Sabine
mit Mali Finn und Rotti Nala


Mo 16 Jun, 2008 07:09
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Hab das leider noch nie live gesehen, schau doch mal in den Richterleitfaden!

Gruß
Andrea


Mo 16 Jun, 2008 10:18

Registriert: Di 31 Dez, 2002 19:30
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Sobald der Hund gefunden hat muss er unverzüglich aufnehmen und ohne knautschen im Sitzen abgeben. Ich persönlich habe bisher nur Vorsitzen gesehen und bin mir nicht sicher ob es auch möglich ist, dass der Hund direkt in Grundstellung geht.
Nach dem Abgeben des Gegenstandes, Lob etc. wird der Hund am HF wieder neu angesetzt - d.h. der Hund sucht die letzten 10m vor dem GG "doppelt".
tschau juschka


Mo 16 Jun, 2008 20:04
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Registriert: Fr 25 Apr, 2008 08:15
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Zitat:
Sobald der Hund gefunden hat muss er unverzüglich aufnehmen und ohne knautschen im Sitzen abgeben. Ich persönlich habe bisher nur Vorsitzen gesehen und bin mir nicht sicher ob es auch möglich ist, dass der Hund direkt in Grundstellung geht.


Ich habe mal den Leistungsrichterleitfaden bemüht (Danke für den Hinweis, Andrea Bild )

Zitat:
Zitat:
Nimmt der Hund auf, kann er sich setzen, stehen oder zum HF kommen. Jegliches Vorgehen mit dem Gegenstand oder Aufnehmen im Liegen ist fehlerhaft. Bringt der Hund, hat der HF dem Hund nicht entgegenzugehen. Der Hund hat bis zum Wiederansatz ruhig zu verharren und wird aus der entsprechenden Position wieder angesetzt. Der verweisende, aufnehmende oder bringende Hund wird stets am HF wieder angesetzt.


Daraus lese ich, das es egal ist. Eigentlich ist die GS sogar einfacher, weil der Hund dann wieder in Suchrichtung sitzt. Denn beim Vorsitz sitzt der Hund ja entgegen der Suchrichtung. Ich habe aber sicherheitshalber auch noch mal unseren LR-Obmann angeschrieben. Der wird es mir ja hoffentlich genau sagen können. Bild


Zitat:
Nach dem Abgeben des Gegenstandes, Lob etc. wird der Hund am HF wieder neu angesetzt - d.h. der Hund sucht die letzten 10m vor dem GG "doppelt".
tschau juschka


Ja, das ist mir auch klar. Ich denke schon, dass es gerade später auf den FH-Fährten mit entsprechend vielen GG und der Länge schon an die Kondition gehen kann. Aber wenn ich einen Hund habe, der wirklich alles und immer apportiert und dem es einfach liegt.... ist es dann so verkehrt, es mit Aufnehmen und Bringen aufzubauen Bild

Zweifelnde Grüße
Sabine

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LG Sabine
mit Mali Finn und Rotti Nala


Zuletzt geändert von Nala_Finn am Di 17 Jun, 2008 07:04, insgesamt 1-mal geändert.



Di 17 Jun, 2008 07:03
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Zitat:

Nimmt der Hund auf, kann er sich setzen, stehen oder zum HF kommen. Jegliches Vorgehen mit dem Gegenstand oder Aufnehmen im Liegen ist fehlerhaft. Bringt der Hund, hat der HF dem Hund nicht entgegenzugehen. Der Hund hat bis zum Wiederansatz ruhig zu verharren und wird aus der entsprechenden Position wieder angesetzt. Der verweisende, aufnehmende oder bringende Hund wird stets am HF wieder angesetzt.


Daraus lese ich, das es egal ist.[/quote]Ich auch!

Obwohl ich kein Fan der Aufnehm-Methode bin - in deinem Fall würde ich es dann vielleicht wirklich so machen.


Di 17 Jun, 2008 09:27

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Zitat:
Obwohl ich kein Fan der Aufnehm-Methode bin - in deinem Fall würde ich es dann vielleicht wirklich so machen.


Mich würden Deine Argumente, die für Dich dagegen sprechen, wirklich sehr interessieren. Bin ja noch in der Entscheidungsfindung. Bild

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LG Sabine
mit Mali Finn und Rotti Nala


Di 17 Jun, 2008 10:16
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Zitat:
Mich würden Deine Argumente, die für Dich dagegen sprechen, wirklich sehr interessieren. Bin ja noch in der Entscheidungsfindung. Bild
Ganz einbfach, es gibt viel mehr mögliche Fehlerquellen (= Punktabzug) wie beim Verweisen: Knautschen, Fallenlassen, unkorrekte Abgabe, vorgehen mit dem Gst. anstatt sofort umzudrehen...


Di 17 Jun, 2008 11:10
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Wenn dein Hund wirklich gerne apportiert, alles ins Maul nimmt und den GS ruhig hält spricht nichts gegen ein Apportieren auf der Fährte, was man früher häufiger gesehen hat. Heute ist es ein bisschen aus der Mode gekommen d.h. man sieht es nicht mehr häufig, weil bei vielen Hunden nicht alle drei Punkte zutreffen.

Die Fehler die passieren können hat Andrea schon aufgezählt.
Die Vorteile gegenüber dem Verweisen sind:
Hund belohnt sich selber, wenn er gerne apportiert.
Doch beim Apportieren, ist noch mehr Ruhe verlangt (s. andreas Input) und auch der Wiederansatz sollte schön ruhig und intensiv sein, obwohl er dort schon mal gesucht hat.

Beim Verweisen hat es auch immer ein paar Fehlerquellen:
nicht gerne sich hinlegen weil es nass ist (oder Kuhfladen etc..), zu langsam, berühren des GS, schief liegen, kein Umdrehen - auch hier kann der Hund ohne Kdo losgehen...

Wichtig ist: wenn Du dich mal entschieden hast, bei einer Methode zu bleiben und nicht Jahr für Jahr zu wechseln.

Gruss
Nicole

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Nicole & Paros im Herzen & Puschka & Borak


Zuletzt geändert von happynic am Di 17 Jun, 2008 12:01, insgesamt 1-mal geändert.



Di 17 Jun, 2008 11:59
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Hallo Andrea und Nicole,

vielen Dank für den wichtigen Input Bild Finn nimmt wirklich alles ins Maul und hält ruhig (was bei manchen Materialien noch ein bisschen verbesserungswürdig ist, aber das bekommen wir hin) Er kommt immer schnell zurück und kennt es, in die Grundstellung zu Apportieren. (Im Obedience ist Apportieren gerade in den höheren Klassen sehr wichtig, von daher lege ich jetzt in der Ausbildung schon sehr viel Wert darauf Bild )

Zitat:
Beim Verweisen hat es auch immer ein paar Fehlerquellen:
nicht gerne sich hinlegen weil es nass ist (oder Kuhfladen etc..), zu langsam, berühren des GS, schief liegen, kein Umdrehen - auch hier kann der Hund ohne Kdo losgehen...


Genau diese Probleme habe ich: Er liegt sehr ungern (das Kommando "Platz" ist sehr negativ belegt, ich baue gerade ein Alternativ-Hörzeichen auf. Ausserdem ist er eine Mimose und arbeitet bei Regen schon sehr mitleidserheischend Bild und hinlegen ist dann ziemlich unmöglich. Sitzen schon eher, aber auch sehr unsicher. Ausserdem ist er immer so auf mich fixiert, dass er sich zwar (bisher nur ausserhalb der Fährte) hinlegt, aber sich schräg legt, bzw. den GG umrundet um mich anzuschauen. Ich habe die GG ausserhalb mit Clicker aufgebaut und bekomme das extreme mich anschauen nicht raus.

Zitat:
Wichtig ist: wenn Du dich mal entschieden hast, bei einer Methode zu bleiben und nicht Jahr für Jahr zu wechseln.


Ja, das ist mir klar, deswegen tue ich mich ja jetzt auch so schwer mit der Entscheidung. Bisher habe ich die GG ja nur ausserhalb der Fährte geübt und somit kann ich noch einiges ändern. Aber wenn wir im Nov. die FPR 1 laufen wollen, müssen wir uns bald entscheiden Bild

Danke und LG
Sabine mit Finn

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LG Sabine
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Di 17 Jun, 2008 12:23
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Hallo Nala-Finn

leider, wie immer, liegt die Entscheidung einzig bei Dir: Dein Hund, Dein Leben.
Grundsätzlich spricht nichts gegen Apportieren auf der Fährte wenn der Hund sich anbietet. Zumal die Obedienceübungen sich da ganz gut ergänzen inklusive Eigenidentifikation mit anschliessendem Apportieren des GS.
Bei solchen Entscheidungen gehe ich auf die Anlagen/ Vorlieben des Hundes ein.
Gruss Nicole

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Di 17 Jun, 2008 14:17
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Beiträge: 14
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Ich muss das Thema jetzt noch mal aufwärmen. Nachdem ich im Sommer hier gepostet habe, hatte ich mich noch mit unserem ehem. LRO unterhalten. Er hat mir dringend abgeraten, die GS bringen zu lassen, ausserdem hat er mir gesagt, der Hund müsste in den Vorsitz apportieren, was Finn ja nicht kennt.

Ich hab mich natürlich beeinflussen lassen, so als Fährtenanfänger und habe weitergemacht, wie bisher. GS ausserhalb der Fährte: Hund legt sich immer in Blickrichtung. Also nochmal "konventionelle" Methode rausgekramt, GS auf die Fährte, Hund am GS= Platz-Kommando, dann auf dem Gegenstand füttern.

Für mich sieht es jetzt so aus: Für Finn ist die Sucharbeit selbstbelohnend. Lecker auf der Fährte werden ab und zu aufgenommen, meist aber nicht. Er sucht ruhig und konzentriert Schritt für Schritt. Futter am GS ist also uninteressant, lieber will er weitersuchen. Nach einem halben Jahr funktionieren die GS immer noch nicht, er zögert nur kurz, also immer Platz-Kommando gegeben und durchgesetzt => teilweise Meideverhalten.

Am WE habe ich mich nun noch mal mit 2 LR unterhalten. Finn wäre soweit, zumindest langsam mal die FPr 1 zu versuchen, wenn die GS funktionieren würden. Die beiden sagten mir, dass es nicht stimmen würde, dass der Hund vorsitzen müsste, wenn er die GS bringt. Der Hund braucht gar nicht zu kommen, sondern kann auch nur aufnehmen und stehenbleiben, oder eben auf direktem Weg zurück und Stehend oder sitzend abgeben. ABER: Sie würden mir dringend abraten, den Hund so aufzubauen, weil zu viele Fehlerquellen.

Aber so langsam werde ich mir sicherer: Apportieren wäre eine Konkurrenz zum selbstbelohnendem Suchen und somit sicherlich schnell aufgebaut bei ihm. Er hält alles, ruhig, apportiert in einem super Tempo und sitzt sicher in der Grundstellung.

Achman... ich hätte sooooo gerne einen richtigen Fährtenprofi bei mir in der Nähe. Meine Ausbilderin ist total nett, aber an den GS verzweifelt sie auch langsam....

immer noch leicht zweifelnd....
SabineBild

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LG Sabine
mit Mali Finn und Rotti Nala


Zuletzt geändert von Nala_Finn am Mo 03 Nov, 2008 14:54, insgesamt 1-mal geändert.



Mo 03 Nov, 2008 14:54
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Hallo Sabine,

bin ja nun auch kein Fährtenprofi - hab aber auch grad das Problem, daß mein junger Hund sich auf der Fährte nicht hinlegen mag. Ausserhalb kein Problem - auf der Fährte kommt kein freiwilliges Platz.

Ihn lass ich jetzt im stehen verweisen, was er sehr sicher tut.

Da Dein Hund ja schonmal zögert am Gegenstand, stellt sich mir die Frage, was passieren würde, wenn von Dir jetzt kein Zwangskommando kommt (Platz), sondern eine Belohnung für das Zögern. Mit dem Zögern zeigt er ja an, daß er den Gegenstand wahrnimmt, was der erste Schritt zum verweisen ist. Wenn Du ihn dann belohnst, anstatt zu strafen (mit dem Zwangskommando), könnte es sein, daß er immer stärker ins Stehen (und auch stehenbleiben) kommt. Da es sich für ihn ja lohnt und nicht unangenehm ist.

Gruß,

Claudia


Mo 03 Nov, 2008 15:59
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Früher haben sehr viele die GS aufnehmen lassen und apportiert - ist wohl etwas aus der mode gekommen.
Beachte: Aufnehmen und sitzen ist ungleich Apportieren - das ist wichtig beim Anmelden bei einer Prüfung. Aufnehmen heisst nur ins Maul nehmen und sitzen oder stehen , apportieren ist tatsächlich ein schönes Bring zu zeigen.

Für einen Hund, der gerne was ins Maul nimmt, der es ruhig hält und nicht auffressen will, ist das eine gute Sache und ich sehe das auch hin und wieder mal bei Prüfungen bei apportierfreudigen hunden (Labis...). Ein Hund der nicht gerne liegt, weil es mal nass und matschig ist, der lieber fährtet und dem Anhalten ein Graus ist, würde ich jederzeit zum Aufnehmen oder Apportieren raten.
Ich selber machs nicht in der Fährte, weil der eine liegt überall, der andere würde die Dinger fressen wollen, aber im Stöberrevier lasse ich den einen Bringen (wir dürfen das in der CH), und das alleine belohnt ihn, der andere muss Platz machen, damit mehr Ruhe in der Arbeit da ist.

Ich will damit sagen es kommt auf den Hund an und wie er sich anbietet.

Eine Umstellung von Verweisen zu aufnehmen wird nach "solanger Zeit" nicht einfach werden und hat auch sein Konfliktpotenzial. Aber wenn du überzeugt bist, dass es Deinem Hund besser liegt, mach's auf jeden Fall und beginne ausserhalb der Fährte Trieb auf die GS zu machen und dass er sie aufnimmt. Apportieren wäre schöner, das korrekte Vorsitzen sollte dich nicht davon abhalten, das wird er machen, wenn du es ihm beibringst.

Entscheiden musst du dich selbst, verlass dich auf Dein Gefühl, du kennst Deinen Hund am besten.

LG
Nicole

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Mo 03 Nov, 2008 16:22
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Registriert: Fr 30 Jan, 2004 17:38
Beiträge: 36
Meine jetzt über 13 jährige Hündin hat auf der Fährte im Platz verwiesen und im Stöberrevier (Schweiz) die Gg gebracht.

Auch auf der Fährte hätte sie die Gg stets gerne ins Maul genommen, aber da sie das nicht durfte, hat sie aus diesem Konflikt stets den Kopf zur Seite gedreht und Gras gefressen. Das Verweisen im Platz war ausserdem bei nassem und kaltem Wetter auch immer eine Gratwanderung, da man damals dem Richter vor dem Beginn der Prüfung noch sagen musste, in welcher Position der Hund verweisen werde, also Platz, Sitz oder Steh - und so musste es dann auch sein, sonst zählte der Gg nicht.

Meine jetzige junge Hündin wollte ich aus diesem Grund im Sitzen verweisen lassen - aber sie hat das - vielleicht hab ich Fehler gemacht - einfach nicht kapieren, und sie ist ausserdem ebenfalls ein Hund, der gerne alles ins Maul nimmt.
So habe ich sie dieses Frühjahr - als ich einmal mehr frustriert war, weil das Verweisen im Sitz nicht klappte - kurzerhand auf Herbeibringen umgestellt.
Das hat innert kürzester Zeit geklappt, sie bringt den Gg und sitzt vor. Zwar haben wir noch das Problem, dass sie in ihrer Erregung den Gg knautschen will, jedoch daran arbeiten wir jetzt und es sieht eigentlich viel versprechend aus - ich denke, wir schaffen das auch noch. Bei unserer ersten Prüfung jedenfalls hat sie nicht geknautscht.

LG Maggie


Mo 03 Nov, 2008 22:32
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Registriert: Fr 25 Apr, 2008 08:15
Beiträge: 14
Wohnort: Bedburg / NRW
Zitat:
Da Dein Hund ja schonmal zögert am Gegenstand, stellt sich mir die Frage, was passieren würde, wenn von Dir jetzt kein Zwangskommando kommt (Platz), sondern eine Belohnung für das Zögern.


Er würde weiter suchen! Wenn ich ihn mit der straffen Leine hindere, schüttelt er sich, dreht Kreise, ist unsicher, kommt zurück, zeigt aber deutlich an, dass er weiter suchen will.

Zitat:
Beachte: Aufnehmen und sitzen ist ungleich Apportieren - das ist wichtig beim Anmelden bei einer Prüfung. Aufnehmen heisst nur ins Maul nehmen und sitzen oder stehen , apportieren ist tatsächlich ein schönes Bring zu zeigen.


Ich muss dem LR doch nur sagen, ob der Hund aufnimmt oder verweist. Wie er aufnimmt, muss ich doch nicht sagen. Also ob er stehend oder sitzend aufnimmt oder zurückkommt. Oder??? Zumindest interpretiere ich so die PO. Genau wie beim Verweisen, wo man ja auch nicht angibt, wie der Hund verweist und das ja auch im Wechsel erfolgen darf. Natürlich ist mein Ziel, einen wirklich schönen Apport damit zu zeigen.

Wie ist das dann mit der Leine? Ich lasse sie fallen, wenn der Hund am Gegenstand ist. Da ich ja dann ab dort, wo ich stand, den Hund quasi wieder neu ansetze (auch wenn erst ab der Stelle, wo der GS lag, wieder gewertet wird).... was mache ich dann mit der Leine? Einholen? Ansonsten ist ja Verhedder-Gefahr... Oder ist das das Risiko, welches ich nun damit eingehen muss Bild

Zitat:
Eine Umstellung von Verweisen zu aufnehmen wird nach "solanger Zeit" nicht einfach werden und hat auch sein Konfliktpotenzial


Das glaube ich eher nicht. Gestern habe ich ihn mal ausserhalb der Fährte die GS hingelegt. Nach kurzem Rückfragen bei mir und einem Nicken meinerseits hat er die GS sicher apportiert. Ich denke, wenn ich ihm auf der Fährte am GS ein leises "Apport" sage, sollte das kein Problem sein und auch schnell verknüpft sein. Apportieren steht in etwa an gleicher Stelle wie Nasenarbeit.

Maggie, danke für Deinen Beitrag. Du machst mir Mut Bild

Schade, dass ich momentan nur am WE zum vernünftigen Fährten komme. Es ist schon fast dunkel, wenn ich von der Arbeit komme Bild

LG Sabine

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LG Sabine
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Di 04 Nov, 2008 08:15
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