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 Intensive Sucharbeit 
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Registriert: Fr 29 Sep, 2006 20:45
Beiträge: 370
*argh* Sollte 2,5 Jahre heißen... :schuechtern: und halbes Jahr machen wir jetzt knapp.

Ich werde berichten. Danke!


Do 18 Jul, 2013 06:13
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Registriert: Do 04 Jun, 2009 22:08
Beiträge: 992
Wohnort: Brunow (MOL)
Sabberschnute hat geschrieben:
Ohne Input über Ausbildungsmethode und genaue Fehlerbeschreibung wird das nix.

100 % Konsens.

Auf die Ausgangsfrage hin zu Vollpressing a`la Raiser, oder z.B. Clicker a`la Bindels zu raten, kann mit mindestens 50%-iger Wahrscheinlichkeit nach hinten losgehen.

Auch bei Astrid's Problem kommt's vielleicht drauf an, wie der Hund "gestrickt" ist.

Ich hatte (aus heutiger Sicht) auch viel zu lange Futter auf der Fährte und habe meine Hündin gelangweilt.
Als sie aussetzte habe ich versucht, immer noch hochwertigeres Futter zu finden, alles Blödsinn. :klatsch:

Meine Hündin ist keine Triebsau und eher sensibel.

Aber, und an der Stelle bin ich bei Burkhard, darf man sich auch nicht veralbern lassen.

Vollpressing ist 100 %-ig nicht mein Ding, aber ich musste lernen, dass mich mein Hund verladen hat und dass man sich das entweder gefallen lässt, oder etwas dagegen unternimmt.

Meine Kira brauche ich nur anranzen, das reicht...
Colonia hat geschrieben:
" was ich möchte, mach ich dem Hund angenehm, was ich nicht möchte mach ich ihm unangenehm "
Da wäre dann Phantasie gefragt ! :teufel:
Aber wie gesagt: es geht nicht um Spassfährten, sondern um Arbeit.


Soll nicht heißen, dass der Rotti unbedingt Druck braucht, sondern nur eine Anregung sein, in die Beobachtung auch Unterforderung und Verweigerung als mögliche Faktoren einzubeziehen.

_________________
LG Ralf

...und Kira auf der Regenbogenwiese


Do 18 Jul, 2013 15:58
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Registriert: Mo 10 Dez, 2007 12:41
Beiträge: 578
Hi Ralph, das meinte ich mit Phantasie :wink:
Es muss nicht Vollpressing sein. Einen Langhaar - Schäfi konnte ich zum Beispiel innerhalb kurzer Zeit vom Fährten überzeugen, nachdem er mehrfach an einen Baum gebunden wurde und dem erfahrenen Kollegen DSH beim Fährten zusehen musste. Erst als er als den Baum bald entwurzelte, durfte er auf die Fährte und fand das plötzlich sehr spannend.
Verwehren weckt Begehren :teufel:
Aber es führen so viele Wege nach Rom :sternchen:


Do 18 Jul, 2013 19:15
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Registriert: Sa 15 Jun, 2013 16:40
Beiträge: 8
Hallo,

Unser Problem ist was anderes.
Ich habe Gemeint der Hund sucht nicht Intensiv.
Deswegen die Frage aber nach vielen Aufgaben.
z.B.
Absuchen eines ausgetretenen (D-2m)Kreises mit Futter und winzigen Wurststücken.
Nach der Ausbildungsmethode von Milan. Man steht neben dem Kreis und wirft immer wieder Futter rein. Der Hund sucht ohne Unterlass 30 min intensiv. Sehr schönes Bild.

Aber wenn der Hund eine gerade suchen muß dann geht der Hund immer wieder von der Fährte und sucht 50 – 150 cm neben der Fährte so alle 10-15 m.
Also bei 100m passier das fünf- bis achtmal.
Ein schlechtes Bild.
Wie jetzt Festgestellt habe sucht er auch Intensiv aber eben nicht auf der Fährte.
Er sucht von selbst zurück (Gibt nicht auf) und nach ein paar Meter, dann dasselbe wieder.
Wir halten dann nach ungefähr 2 m die Leine Fest das er nicht weiter kann.
Ein Rätsel???-
-Es liegt nicht am Wind
-Bei Wiese meist schlechter als auf Acker
-Er geht rechts wie links raus.
-Wir haben mehr Futter versucht.
-Anderes Futter bzw. Spielzeug
-Wir haben weniger Futter versucht.
-Mit Döschen.
-Mehr Motivation durch Stimme kurzes Spiel vorher.
Er zeigt das gleiche Verhalten.
Das einigste was Sinn macht. Er Wurde so aufgebaut das er nie eine gerade suchen musste er suchte immer Schlange-Line oder Winkel ganz selten lange gerade Stecken. Auch wurde der Hund meisten nicht korrigiert sondern die Augen zugekniffen wenn er die Fährte verlässt und wenn er wieder da ist gelobt.
Aber wie wir das ändern können ist echt ein Rätsel??

Macht doch gar kein Sinn die Fährte zu verlassen -oder :gruebel:
Das Futter ist doch auf der Fährte :idea:


Di 06 Aug, 2013 14:15
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Registriert: Sa 15 Jun, 2013 16:40
Beiträge: 8
Hallo,

Unser Problem ist was anderes.
Ich habe Gemeint der Hund sucht nicht Intensiv.
Deswegen die Frage aber nach vielen Aufgaben.
z.B.
Absuchen eines ausgetretenen (D-2m)Kreises mit Futter und winzigen Wurststücken.
Nach der Ausbildungsmethode von Milan. Man steht neben dem Kreis und wirft immer wieder Futter rein. Der Hund sucht ohne Unterlass 30 min intensiv. Sehr schönes Bild.

Aber wenn der Hund eine gerade suchen muß dann geht der Hund immer wieder von der Fährte und sucht 50 – 150 cm neben der Fährte so alle 10-15 m.
Also bei 100m passier das fünf- bis achtmal.
Ein schlechtes Bild.
Wie jetzt Festgestellt habe sucht er auch Intensiv aber eben nicht auf der Fährte.
Er sucht von selbst zurück (Gibt nicht auf) und nach ein paar Meter, dann dasselbe wieder.
Wir halten dann nach ungefähr 2 m die Leine Fest das er nicht weiter kann.
Ein Rätsel???-
-Es liegt nicht am Wind
-Bei Wiese meist schlechter als auf Acker
-Er geht rechts wie links raus.
-Wir haben mehr Futter versucht.
-Anderes Futter bzw. Spielzeug
-Wir haben weniger Futter versucht.
-Mit Döschen.
-Mehr Motivation durch Stimme kurzes Spiel vorher.
Er zeigt das gleiche Verhalten.
Das einigste was Sinn macht. Er Wurde so aufgebaut das er nie eine gerade suchen musste er suchte immer Schlange-Line oder Winkel ganz selten lange gerade Stecken. Auch wurde der Hund meisten nicht korrigiert sondern die Augen zugekniffen wenn er die Fährte verlässt und wenn er wieder da ist gelobt.
Aber wie wir das ändern können ist echt ein Rätsel??

Macht doch gar kein Sinn die Fährte zu verlassen -oder :gruebel:
Das Futter ist doch auf der Fährte :idea:


Di 06 Aug, 2013 14:16
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
Beiträge: 2102
Wohnort: Kempen, NRW
Südpfälzer hat geschrieben:
Aber wenn der Hund eine gerade suchen muß dann geht der Hund immer wieder von der Fährte und sucht 50 – 150 cm neben der Fährte
Wir halten dann nach ungefähr 2 m die Leine Fest das er nicht weiter kann.


Das ist in meinen Augen für Hunde mit einem relativ geringen Ausbildungsstand vollkommen normal.

Knackpunkt für mich sind die obigen Zitate:
Ich würde den Hund SOFORT sperren wenn er die Fährte verläßt.

Fehler damit im Ansatz ersticken und wenn der Trieb stimmt, kann man diese fehlerhafte Sucharbeit neben der Fährte auch mit "nein" kommentieren.

_________________
Gruß Bettina


Di 06 Aug, 2013 20:44
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Registriert: Di 31 Dez, 2002 19:30
Beiträge: 1885
Wobei ich das jetzt schon bei einigen Hunden gesehen habe, die im Aufbau nur Kreise bzw. Schlangenlinien gesucht haben, dass die keine Gerade können.
Die sind so gewöhnt, dass es dauernd seitlich weg geht, dass die gar nicht geradeaus suchen (können und kennen).
Die Hund lernen ja auch in Bildern und genauso wie ein Hund doof aus der Wäsche schaut, wenn er nur gerade aus kennt und auf ein Mal kommt ein Bogen, Winkel oder Schlangenlinie (genauso wie bei einer Diagonalen), genauso gibt es auch das umgekehrte Bild.

Das ist sicher eine Sache der Übung, dem Hund nun eine Gerade beizubringen und damit er dann aber nicht lernt in Schlangenlinien über die Gerade zu suchen (quasi dauernd vom linken zum rechten Rand und wieder zurück), sollte er schon mit der Leine gesperrt werden wie Bettina schrieb. Ich denke es gibt Hunde die kapieren geradeaus von selber und lassen es dann, es gibt aber Hunde die sich dann eben auch ein ganz falsches Suchbild anlernen. Ich persönlich würde es aber nicht ausprobieren wollen, wie "mein" Hund gestrickt ist...
Das ist für mich der Grund, warum ich im Aufbau weder nur geradeaus, noch nur in Schlangenlinien oder nur in Kreisen lerne...der Hund soll suchen wonach es riecht und nicht ein schematisches Bild erwarten...

VG juschka


Di 06 Aug, 2013 20:57
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Was macht der Hund, wenn in JEDEM Schritt ein winziges Futterstück liegt? Geht er auch dann seitlich raus? Fände ich mal interessant zu versuchen.

Insgesamt würde ich dann mal wirklich korrigieren, und zwar wie Bettina schrieb, nicht erst nach 2m. Er muss auch wissen, dass er das nicht darf. Gelegenheit, es von selbst zu lernen, war ja nun wohl genug.


Mi 07 Aug, 2013 13:03

Registriert: So 10 Apr, 2005 16:38
Beiträge: 809
Juschka hat geschrieben:
Wobei ich das jetzt schon bei einigen Hunden gesehen habe, die im Aufbau nur Kreise bzw. Schlangenlinien gesucht haben, dass die keine Gerade können.


yep - können sie auch anfangs nicht.

u-man ist auch mit schlangenlinien und vielen winkeln aufgebaut worden. über ein jahr lang. und dann habe ich die verlängerung der graden strecken planmässig trainiert. imgrunde ähnlich, wie man futter abbaut: mal ein wenig länger gradeaus, dann wieder kürzer, dann länger und "strategisch richtig" (für ihn), dann eine dose oder ein gegenstand.

gradeauslaufen musste er lernen.

und dann hat es auch funktioniert.

ich glaube, der fehler liegt daran, daß man nicht glaubt, daß der hund das neu lernen muss und ein hund, der schon 600 schritt läuft, probleme kriegen kann, wenn es mal 30 schritt schnurgrade gradeaus geht. und wenn man das nicht im hinterkopf hat, der hund eben überfordert wird.

Sabberschnute hat geschrieben:
Ich würde den Hund SOFORT sperren wenn er die Fährte verläßt.


ich lasse meine hunde maximal eine körperlänge mal von der fährte weg (also so, daß immernoch die hinterbeine drauf sind) - das sind bei meinen max. 50cm ...

lg claudia


Fr 09 Aug, 2013 23:27
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Registriert: Di 31 Dez, 2002 19:30
Beiträge: 1885
Claudia_R hat geschrieben:
Juschka hat geschrieben:
Wobei ich das jetzt schon bei einigen Hunden gesehen habe, die im Aufbau nur Kreise bzw. Schlangenlinien gesucht haben, dass die keine Gerade können.


yep - können sie auch anfangs nicht.

u-man ist auch mit schlangenlinien und vielen winkeln aufgebaut worden. über ein jahr lang. und dann habe ich die verlängerung der graden strecken planmässig trainiert. imgrunde ähnlich, wie man futter abbaut: mal ein wenig länger gradeaus, dann wieder kürzer, dann länger und "strategisch richtig" (für ihn), dann eine dose oder ein gegenstand.

gradeauslaufen musste er lernen.

und dann hat es auch funktioniert.

ich glaube, der fehler liegt daran, daß man nicht glaubt, daß der hund das neu lernen muss und ein hund, der schon 600 schritt läuft, probleme kriegen kann, wenn es mal 30 schritt schnurgrade gradeaus geht. und wenn man das nicht im hinterkopf hat, der hund eben überfordert wird.


Ja, ich glaube aber (und habe schon gesehen), dass es Hunde gibt, die sich in der Gerade nicht stabilisieren. Eigentlich bin ich mir sicher, dass das dann auch ein HF-Ausbildungsfehler ist, aber das ist es natürlich irgendwie immer. Ich habe daher dann nur Muffen, dass der Hund das "Schlangenlinien-Suchen auf einer Gerade" beibehält, nicht nur am Anfang, sondern eben so weitersucht, oft eben auch gerade wenn der Trieb und die Intensität auch noch fehlen, dann wird es grausam :lachen:
Kennst Du das wenn man einem fertigen Hund eine ganze FH-Länge geradeaus suchen lässt? Die kriegen die Krise, wenn der erste Winkel nicht kommt, das macht sie irgendwann alle verrückt (bitte nicht nachmachen, bzw. nicht allzuoft, das geht direkt in die Nerven!) :teufel:

Zitat:
Sabberschnute hat geschrieben:
Ich würde den Hund SOFORT sperren wenn er die Fährte verläßt.

ich lasse meine hunde maximal eine körperlänge mal von der fährte weg (also so, daß immernoch die hinterbeine drauf sind) - das sind bei meinen max. 50cm ...
lg claudia


Bei mir heisst Sperren in der Regel Kopftiefe - selten, dass die Vorderbeine mit raussen dürfen (das entscheide ich situativ, je nachdem wie ich das Aussuchen bewerte).

Tschau juschka


Sa 10 Aug, 2013 10:31
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Registriert: So 10 Apr, 2005 16:38
Beiträge: 809
Juschka hat geschrieben:
Kennst Du das wenn man einem fertigen Hund eine ganze FH-Länge geradeaus suchen lässt? Die kriegen die Krise, wenn der erste Winkel nicht kommt, das macht sie irgendwann alle verrückt


yep - lach - kenn ich.

gehörte bei u-man auch (zum abschluss) mit zum graden laufen lernen.

Juschka hat geschrieben:
Ich habe daher dann nur Muffen, dass der Hund das "Schlangenlinien-Suchen auf einer Gerade" beibehält, ...


reine schlangenlinien gibt es bei mir nur am anfang ... aber sobald die winkel begonnen wurden, gibts eben sehr sehr viele nach kurzen graden (teilweise nur 10 schritt) und grundsätzlich bin ich eine miese "gradenlegerin". sprich: es gibt bei mir immer leichtes "schrägwandern".

u-man hat sehr exakt an der fährte gearbeitet und ist nie von alleine schlangenlinien gelaufen, wo keine waren.

Juschka hat geschrieben:
Bei mir heisst Sperren in der Regel Kopftiefe - selten, dass die Vorderbeine mit raussen dürfen (das entscheide ich situativ, je nachdem wie ich das Aussuchen bewerte).


bei mir liegts glaube ich daran, daß ich im handling einen hund durch zu frühes sperren versaut habe bzw. er gelernt hat, da auf mich zu achten. den hab ich später sogar länger drüber gelassen - grade an den winkeln - damit er lernt, nur exaktes suchen bringt ihn "schnell" an sein ziel. bei dem hat es funktioniert und ich hab mir die regel "maximal soweit raus, daß die hinterbeine noch auf der fährte sind" angewöhnt. ausserdem hab ich bei u-man die erfahrung gemacht, daß hund auch lernen muss, damit klarzukommen, etwas weiter von der fährte weg zu sein. der hat das erst sehr spät gelernt, weil er im aufbau fast garnicht von der fährte runterkam mit dem kopf. (war ein sehr ruhiger und entspannter hund ... )

lg claudia


Mo 12 Aug, 2013 11:29
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Registriert: Di 31 Dez, 2002 19:30
Beiträge: 1885
Claudia_R hat geschrieben:
bei mir liegts glaube ich daran, daß ich im handling einen hund durch zu frühes sperren versaut habe bzw. er gelernt hat, da auf mich zu achten. den hab ich später sogar länger drüber gelassen - grade an den winkeln - damit er lernt, nur exaktes suchen bringt ihn "schnell" an sein ziel. bei dem hat es funktioniert und ich hab mir die regel "maximal soweit raus, daß die hinterbeine noch auf der fährte sind" angewöhnt. ausserdem hab ich bei u-man die erfahrung gemacht, daß hund auch lernen muss, damit klarzukommen, etwas weiter von der fährte weg zu sein. der hat das erst sehr spät gelernt, weil er im aufbau fast garnicht von der fährte runterkam mit dem kopf. (war ein sehr ruhiger und entspannter hund ... )

lg claudia


Ich glaube wir sind nicht soweit auseinander wobei ich das noch präzisieren möchte.
Hunde, denen ich ein gewisses Verhalten neu antrainiere, sperre ich recht früh. "Fertige" Hunde, die nahezu schon alles gesehen haben, bekommen mehr Spielraum, um eben auch das "Problemlösungsverhalten" zu trainieren, gerne dann aber auch mit so versauten Winkeln oder Geraden, dass der Hund die Fährte nicht finden kann und somit auch einkreisen muss.... Aber auch diese Trainingseinheiten sind sehr gesteuert in Intensität und Häufigkeit, je nachdem wie eben der Hund sonst vom Trieblevel und Ausbildungsstand steht.
Ich variiere in dem "Sofort sperren" und "etwas mehr Luft lassen" auch wie ich die Situation beurteile. Hat der Hund eine Querspur die er differenzieren sollte, bekommt er mehr Luft um auch selbst die Entscheidung zu treffen. Bei blöden Raussuchen bzw. Schlampen "ohne Grund" (ich weiss, blöd formuliert, aber hoffentlichverständlich), sperre ich eher um dem Hund zu zeigen, dass er eben eng zu arbeiten hat und nicht Freiheiten hat aus Schlamperei heraus...
Meine Mädels haben aufgrund ihrer üblicherweise sehr gewissenhaften Arbeit immer mehr Raum bekommen, der Rüde wurde ganz eng gesucht, da er sonst oft ins Schlangenlinien-laufen übergegangen wäre. Der Dobi in meiner Ausbildung wird ganz eng gearbeitet, weil er sonst schlampt, andere bekommen auch mehr Raum...also sehr variiert.
Viele Grüsse
juschka


Mo 12 Aug, 2013 22:41
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Registriert: So 10 Apr, 2005 16:38
Beiträge: 809
ja - ich denke auch, wir sehen das ähnlich.

ich hab ja bisher nur 2 hunde in fh geführt - der dritte wäre diesen herbst soweit gewesen. und da ist der erfahrungsschatz begrenzt. und manches mache ich eben aus den gemachten erfahrungen, was vielleicht aber garnicht immer dann wirklich passt.

mein jungspund entpuppt sich als "stürmer" (bzw. als einer, der gerne stürmen wollen würde, wenn ich ihn liesse). das hatte ich bisher so noch nicht und stellt mich vor ganz andere aufgaben. mal schaun, wie er und ich das miteinander hinkriegen ;-)


Di 13 Aug, 2013 13:29
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Registriert: Do 23 Mai, 2013 18:18
Beiträge: 55
Wohnort: Berlin
Ich habe auch noch Probleme mit meinem Mali auf der Fährte und im Oktober zwei Prüfungen.

1. Ich habe den Hund zuerst über Beute (Spielzeug) Fährtenmässig aufgebaut, da er ein Beutehund ist und nicht so auf Futter steht.
Das klappte ganz gut, nur das er die Nase nicht ganz unten hatte und sehr schnell wurde.
2. Dann habe ich ihn mit viel Mühe auf Futter umgestellt, er sucht am Anfang recht gut, nur am GG bleibt erstehen und versucht diesen von der Fährte zu kicken. Ich gebe dann das HZ "Platz" der Hund legt sich hin, wird dann mit der Beisswurst bestätigt und soll dann weiter suchen. ab hier ist er nicht mehr konzentriert und wird wieder schneller mit keiner tiefen Nase.
3. Am Winkel wird er unsicher und nimmt die Nase hoch um sich zu orientieren, mein alter Hund bleibt auch im Winkel mit der Nase in der Spur und durchläuft so schön den Winkel.
4. Hatte am Anfang ein Böttcher dran, jedoch verrutscht diese meist und stört den Hund dann direkt am Penis, daher habe ich die Leine nur noch am Kettenhalsband und durch die Vorderpfote gezogen.
5. ich habe in jedem Schritt ein Futterstück liegen um damit das pendeln zu unterstützen.
6. am Ende der Fährte wird er mit der Beisswurst bestätigt.

Ich komme aus Berlin. evtl. kann ich ja mit Leute aus Berlin mal zusammen fährten gehen und jeder Tipp zu meinen Problem ist willkommen.

_________________
Gruß

Ingo


Mi 21 Aug, 2013 13:08
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Du hast in JEDEM Schritt Futter und willst im Oktober 2 Prüfungen laufen? :gruebel:

Lass die Beißwurst weg, merkst doch schon selbst dass die ihn so schnell und hochnasig macht... Wenn du darauf nicht verzichten willst, nimm Mini-Beißwürste (diese 8cm-Teile) und vergrabe sie.

Und zum Gegenstand: Du hast ne prima Verhaltenskette aufgebaut: Hund bleibt stehen, wartet bis du Platz sagst, legt sich dann hin und wird dafür bestätigt. Würde die Gegenstände außerhalb der Fährte mit Futter neu aufbauen.


Mi 21 Aug, 2013 13:52
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