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 Möglichkeiten Futterabbau ... 
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Registriert: Mi 06 Jun, 2012 17:56
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Huhu ihrs,

da ich ja jetzt seit dieser Woche endlich mal 7 Gegenstände daheim liegen habe und einen (Holz) auch schon auf der Fährte genutzt habe und mit dem Hund auch regelmäßig das Verweisen übe (was sehr schleppend momentan geht, hinlegen geht gar nicht und sitzend verweisen kilometer weit weg -.- aber wir üben noch), überlege ich natürlich mit steigender Fährtenlänge nun allmählich das Futter auf der Fährte abzubauen und gegen mehrere Gegenstände mit Jackpotts auszutauschen.

Unsere längste Fährte war jetzt 250 Schritt und in jeden Schritt Leckerchen ist schon ganz schön aufwendig und vor allem mittlerweile soviel Futter, dass ich Angst habe, Timo frisst irgendwann einfach nich tmehr die Herzen. Und ich glaube ich komm da bei ihm gerade schon mengenmäßig an die Grenze. Die Herzen schneid ich ja eh schon immer in ganz feine Scheibchen. Nicht zuviel aber auch nicht zuwenig.

Ausschlaggend war letztens die verhauene Fährte wo ich mit den letzten Schritt nach dem Endgegenstand nochmal die Futterfährte gekreuzt hab. Obwohl der so entstandene Winkel KEINE Leckerchen hatte, bog Timo zielsicher ab. Und ich dachte mir "er hat verstanden um was es geht".
Timo sucht auch richtig schön jeden Tritt aus. Von hinten nach vorne mit Pendeln nach rechts und links.

Nun gibts ja zwei Möglichkeiten von denen ich weiß:

1. Allmählicher Leckerchen-Abbau
Immer mal wieder vereinzelt Schritte ohne Futter, die immer mehr werden aber ohne für den Hund ersichtliches Muster.

2. Streckenweiser Abbau
Auf einer Internetseite laß ich den Abbau auf einige Fährten hinweg. Immer wieder mal mehrere Schritte komplett ohne Futter. Oder auch mal ein Winkel ohne Futter. Aber auch ohne ersichtliches Muster.

Auf jener Internetseite wird vor der von mir unter 1. genannter Möglichkeit gewarnt weil der Hund so animiert wird, nicht mehr in jeden Tritt zu sehen. Aber wenn ich doch sporadisch Leckerchen reinlege ist der Hund doch dennoch "gezwungen" in jeden Tritt zu sehen. Könnte ja ein Leckerchen drin sein.

Welche Möglichkeit ist letztlich doch die Beste? Oder gibts mal wieder kein Geheimrezept? Gibts auch bei dem streckenweisen Abbau vielleicht negative Konsequenzen?

Grüße,
Michi
und das Stromzaun-gepeinigte Timo-Tier


Sa 22 Sep, 2012 23:30
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Registriert: Di 31 Dez, 2002 19:30
Beiträge: 1885
Wie immer gibt es kein Geheimrezept. 100 Leute = 150 richtige Antworten...

Aber mach Deine Stückchen kleiner, egal welchen Weg Du gehst. Wenn ich schon "Rädchen" höre ist es auf jeden Fall noch zu gross...

VG
juschka


So 23 Sep, 2012 00:27
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
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Ich finde es schon krass, daß Du 250 Schritte mit Lecker in jedem Schritt suchst. Das würde mich definitiv nerven...

Ich lege so lange Futter in jeden Schritt, bis der Hund ein stabiles, gutes Suchmuster zeigt. Dann fange ich auch schon wieder mit dem Futterabbau an. Um das zu lernen, braucht man dem Hund keine Strecken von 250 Schritten legen... da reichen Fährten bis max 70, 80 Schritten.

Die Zeit nutze ich lieber, um dem Hund Verweisen beizubringen, denn die GS werden ja statt des Futters das Ziel der Fährte und das Verweisen muß sitzen, bevor ich das Futter auf der Fährte abbaue.

Ehrlich gesagt finde ich daß Du da einfach sehr schluderst. Dein Hund ist 8 Monate alt - da sollte ein freudiges schnelles Platz wirklich kein Thema mehr sein. Und dann kannst Du auch freudiges Verweisen ohne Streß trainieren. Und sobald das sitzt: Auf der Fährte einbauen und Futter abbauen. WIE - siehe Juschka...

Und - ich habe mir Deine älteren Beiträge nochmal angeschaut - Hast Du wirklich Niemanden, der Erfahrung in der Fährtenhundausbildung hat (und nicht zu den ewig Gestrigen gehört), der Dich hin und wieder begleitet? Es entsteht bei mir zumindest der Eindruck, daß Du sehr auf Dich allein gestellt herumwurschtelst und Dir fehlt da sowas wie ein roter Faden, ein Plan... Zuletzt ging es um die Länge Deiner Fährten, Dir wurde gesagt, daß 20 Schritte arg wenig sind, und nun hast Du im Endeffekt die Länge arg gesteigert ohne daß sich irgendetwas anderes in Eurer Fährtenarbeit ebenfalls gesteigert hat, denn sonst würdest Du nicht in jeden der 250 Schritte Futter legen.

Ich will Dich nicht dumm anmachen - aber es ist natürlich sehr schwer, durch Lesen in einem Forum den eigenen Hund auszubilden, wenn man eigentlich gar keinen Plan hat und sich das Wissen gleichzeitig Stück für Stück mühsam durch Lesen aneignet.

Es würde ja vielleicht reichen alle paar Wochen mit Jemandem der Dich praxisnah anleitet, fährten zu gehen. Dafür würde ich persönlich dann auch jeweils eine längere Strecke fahren.

_________________
Gruß Bettina


So 23 Sep, 2012 21:22
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Registriert: So 10 Apr, 2005 16:38
Beiträge: 809
Sabberschnute hat geschrieben:
Ehrlich gesagt finde ich daß Du da einfach sehr schluderst. Dein Hund ist 8 Monate alt - da sollte ein freudiges schnelles Platz wirklich kein Thema mehr sein.


ehrlich gesagt bettina, finde ich du vergreifst dich ein wenig im ton.

hier schildert jemand, daß sein hund ein schönes pendelverhalten zeigt und du - die du einen hund bis zur fpr 1 führst, der das noch garnicht kennt - wirfst ihm vor, er schludert.

jedem bitte den raum lassen, seinen eigenen weg zu finden.

genau dafür ist meiner meinung nach das forum da.

nachdenkliche grüsse,

claudia


Mo 24 Sep, 2012 06:24
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? Das stimmt doch gar nicht. Ich habe Niemandem vorgeworfen er schludert, weil sein Hund ein schönes Pendelverhalten zeigt. Das bezog sich einzig und allein auf das Platz. Da finde ich es eben ein bischen krass daß der Hund mit 8 Monaten Sitz nur schlecht und Platz gar nicht kann.

Ich denke nicht daß ich mich "im Ton vergriffen" habe. Ich habe mich freundlich und sachlich ausgedrückt, einen Weg (der ja für andere kein Muss ist) aufgezeigt und dazu die für mich nötigen Voraussetzungen und Defizite beschrieben.

_________________
Gruß Bettina


Mo 24 Sep, 2012 07:58
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Registriert: So 10 Apr, 2005 16:38
Beiträge: 809
siehste bettina - und ich finde krass überhaupt daran zu denken mit einem hund zu einer prüfung zu starten, wenn er noch nicht pendeln kann.

ich verkneife mir aber diesen kommentar, weil ich denke, daß du weisst, was du tust und dir schon deine gedanken machst.

"schludern" ist nun wahrlich kein positives wort. und freundlich ist für mich auch was anderes.

zum thema ab wann ein hund platz "können" sollte (was für mich heisst platz unter signal = hörzeichenkontrolle, denn sonst ist es für mich nicht verwertbar):
meine hunde z. b. lernen das hörzeichen für platz (schnelles hinlegen in sphinxstellung - alle 4 beine klappen gleichzeitig ein) erst mit ca. 12 monaten. und zwar erst dann, wenn dieser bewegungsablauf korrektestens funktioniert.

ich weiss, daß es andere leute anders machen.
ich fände es aber vermessen, wenn mir jemand vorwerfen würde, ich schludere in der ausbildung.


Mo 24 Sep, 2012 12:25
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Registriert: Sa 06 Okt, 2007 10:26
Beiträge: 34
Wohnort: düsseldorf
argh.................schwupps war der text weg............

o.t. komisch, mein hund konnte verweisen, ohne überhaupt nen befehl zu hören :klatsch: irgendwas haben wir falsch gemacht.....



:grins: ich persöhnlich würde anfangen sporadischer leckerchen zu verteilen, blos nicht nach muster, denn hunde können zählen... jaja!

gs hab ich zuhause geübt und zwar mittels klicker und shapen. als luxus gabs dann später, als sie es konnte katze aus dem filmdöschen.
und so ist es immer noch, mein hund ist neuaufgebaut ohne lecker auf fährte, dafür aber mit schleppe (jaja, totaaaal veraltet) und jackpot am ende. nur an den gs bekommt sie, wenn sie verweist aus meiner hand katze aus dem filmdöschen.

das ist nur eine strategie, aber du wirst bst noch andere anregungen bekommen.
viel erfolg,
heinke


Mo 24 Sep, 2012 13:57
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Registriert: Mi 06 Jun, 2012 17:56
Beiträge: 50
@ Bettina: es gäbe hier einen Verein aber ich wehre mich wehement dagegen, dort auch nur einem mich und meinen Hund anzuvertrauen. Nein danke, dieses hochnäsige Volk und die Vereinsmeierei ist nicht meins.

Sitz und Platz kann Timo bereits schon mehr als gut. Nur auf der Fährte bin ich ehrgeizig und möchte die Gegenstände (wir haben erst zwei mal mit IPO-Endgegenstand gefährtet!) richtig verwiesen haben. Das heißt, dass ich nicht will, dass er sich seitlich legt oder setzt. Das mag zwar länger dauern und wir üben zuhause ich fleißig aber ich will das für mich so machen. Von vornherein richtig. Und dass sich Timo auf Ackerboden nicht setzen geschweige denn legen will liegt dann wohl vermutlich daran, dass er mich dominiert? Ich glaube nicht. Denn auch außerhalb der Fährte legt er sich auf solche Böden nicht.

Die Fährtenlänge habe ich allmählich gesteigert. Zwischendurch immer wieder mal kurze 100 und 150 Schritt Fährten. Was ist daran nun wieder verkehrt? Ich merke, dass mein Hund Spaß an der Sache hat. Der ist da so drin, dass er sogar andere Hunde um ihn herum nicht mal bemerkt. Die 250 Schritt waren für ihn ein Klacks. Bei seiner ersten 200 Schritt Fährte war er wirklich geschafft.

Ich schrieb ja, dass ich das Verweisen mit ihm übe. Aber drinnen ist nunmal was anderes als draußen.

Aber es geht ja um den Futterabbau! Ich mag zwar mit Fährten eher wenig Erfahrung haben aber Hundeerfahrung hab ich dann doch ein wenig und weiß meinen Hund zu beurteilen.

Timo sucht wirklich mehr als genial mit sehr schöner Pendelbewegung. Das ist doch genau das, was ein Fährtenhund machen sollte oder? Hab ich zumindest immer gedacht. Ich bin nie hintereinander gelaufen sondern gleich von Anfang an ganz normale Schritte.

Wir haben Geländewechsel schon gehabt und er hat sämtliche Tritte einwandfrei gefunden, dann letztens die von mir verhauene Kartoffelacker-Fährte auf so staubtrockenem Gelände und er bog genau dort ab wo ich die Futterfährte mti den letzten Tritten nach dem Gegenstand schnitt. Und das ohne Futter. Das bewegte mich dazu, zu überlegen, das Futter abzubauen. Mein Hund weiß anscheinend ja schon "such genau, manchmal gibts auch kein Leckerli".


Mo 24 Sep, 2012 18:48
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
Beiträge: 2102
Wohnort: Kempen, NRW
Huhu Arveldis,

nein, grundsätzlich ist weder an der Fährtenlänge noch am Futterabbau etwas "verkehrt". Und ein gleichmäßiges sicheres Pendeln in jeden Schritt ist zweifellos das Ziel der Ausbildung.

Du hast aber nach Futterabbau gefragt und ich habe Dir dazu MEINE Gedanken, die natürlich stark mit MEINEN Ausbildungsmethoden zusammenhängen, dargelegt.

Die Quintessenz war einfach, daß ICH anders vorgehen würde in der Ausbildung und dies auch faktisch begründet habe.

Du mußt deswegen noch lange nicht meinen Tipps folgen und meine Ratschläge annehmen. Wenn sie zu Deiner Methode nicht passen, dann ist es doch okay. Viele Wege führen nach Rom.

(Es kam für mich z.B. erst so rüber als könne Dein Hund weder Sitz noch Platz, so wie Du es jetzt beschreibst klingt das schon anders).

_________________
Gruß Bettina


Di 25 Sep, 2012 10:43
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