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 Passt das noch so? 
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Registriert: Mi 06 Jun, 2012 17:56
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Huhu,

bin momentan etwas unsicher was mein und des Hundis Verhalten angeht.

Hier mal etwas Hintergrundwissen. Windrichtung wurde immer beachtet, ebenso wie ca. 10 - 20 Minuten Liegezeit (meistens mehr als 20 Minuten) und je Fährte immer einen dreieckigen Abgang und einen Jackpott am Ende. In jedem Tritt liegt auch ein Leckerchen. Mündliches Lob kommt von mir auch öfter mal noch (alle paar Tritte damit er sicherer wird).

1. Fährte (08. Juli) bei Wärme aufm feuchten beernteten Getreideacker mit kurzer Schrittlänge. Suchte immer rechts und links der Tritte, war etwas flott am Jackpott und hat Leckerchen überrannt. Leckerchen waren hier noch Chewies Pansen.

2. Fährte (15. Juli) auf einem feuchten beernteten Getreidefeld. Es ist warm und Leckerchen sind Trockenpansen in kleinen Stücken. War nicht der Burner und er kaute viel zu lang. Dementsprechend überrannte er trotz langer Schrittlange natürlich viele Trittsiegel voll und er war dadurch auch abgelenkt. Er war recht flott am Ende.

3. Fährte (12. August) auf einem recht trockenen, frisch beernteten Getreidefeld bei warmem Sonnentag. Hier hab ich frischen Pansen hergenommen. Er war viel zu schnell und überlief auch hier einige Tritte trotz langer Schrittlänge. Alles lief eher hektisch ab und ich glaub der Pansen war auch ned das Wahre (weils sein tägliches Futter zwar ist aber er ihn zuhause so gerne frisst, dass er mir alles macht).

4. Fährte (16. August) auf einem feuchten, frisch beernteten Getreidefeld bei warmen Temperaturen. Hier hab ich dann viel gezubbelt zum Zügeln was ihn auch rausbringt (habs so sanft wie nur möglich gemacht - er kennt das Zubbeln bereits bei der Leinenführigkeit als Zeichen des "sei mal langsamer"). Leckerchen waren diesmal Fleischwurst - auch nicht der Burner *seufz*. Er tat sich doch recht schwer weil ich bei den vorherigen Fährten immer in Mährichtung gegangen bin und plötzlich quer gegangen bin und er sich wohl doch an der Gasse immer orientierte -.- Deshalb hatte er oft eine hohe Nase und wie gesagt, er war viel zu schnell. Bin ich angehalten bzw. hab zu stark gezubbelt hat er sich so irritiert gefühlt, dass er sich hingesetzt hat und nichts getan hat. Hab da auch gewartet aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er keinen Bock hatte. Also nochmal "Such" und er hat weitergemacht.

5. Fährte (18. August) auf einer mittelfeuchten Wiese, frisch abgemäht, wieder warm. Diesmal hab ich Hähnchenherzen in Scheiben geschnitten und hinten am Jackpott dann noch Frolic Rind beigemischt weil er dafür echt alles macht. Diesmal habe ich vor kurz Ansatz das ruhige Sitzenbleiben geübt. Am Ansatz selber wollte er zu schnell drüber und wollte wieder Leckerchen überlaufen. Mein Stehenbleiben hat ihn wieder aus der Suche gebracht und er sucht auch außerhalb des Dreiecks (Leine reicht etwa 30 - 40 cm außerhalb des Dreiecks damit er von selber auch wieder zurückfinden kann). Diesmal hat er sich beim Zubbeln nicht so leicht aus der Ruhe bringen lassen. Ab dem 10. Tritt hat er richtig toll gependelt und gleichmäßig gesucht. Das war ein Erfolgserlebnis.

6. Fährte (19. August) selbe Wiese etwas weiter. Wieder Hähnchenherzen in Scheiben, hinten Frolic Rind noch dabei. Wieder ruhiges Sitzenbleiben geübt kurz vor Ansatz. Zweimal kam er beim Zubbeln wieder raus und ich hab gewartet ob er selbstständig etwas tut. Nein also nochmal "Such" gesagt. Die Fährte war aber auch ziemlich ruhig und ich bin auch einen kleinen Rechtsbogen gelaufen.

7. Fährte (20. August) wieder gleiche Wiese, diesmal isse richtig trocken. Hätte ich mir sparen können. Kurz vorm Ansatz kamen Menschen zu uns und haben mich was gefragt. Da war seine Konzentration scho wieder wech. Hähnchenherzen warens wieder und hinten Jackpott dann zusätzlich mit ein paar Brocken Frolic Rind. Wieder leichter Rechtsbogen (hab nen Rechtsdrall *hmpf*) Diesmal war er nur sehr unkonzentriert und jedes Zubbeln fasste er als "du bist falsch, guck woanders nach" auf. hab dann die Leine kurz gehalten, dass er wieder so maximal 50 cm von der Fährte runterkonnte um selber weiterzusuchen. Leckerchen wurde wieder überrannt. Oft war schon beim nächsten fast (bin ja absichtlich langsam gegangen) und hat über den orherigen Tritt nur kurz drübergeschnüffelt. Diese Fährte war auf jeden Fall richtig unbefriedigend -.-

8. Fährte (heute) feuchter, frischer Acker. Trittsiegel hat man richtig tief gesehen (also ich zumindest) und es gab wieder Hähnchenherzen (gibts ab sofort jedes Mal). Jackpott bestand nur aus Hähnchenherzen. Von den 20 Tritten hat er drei nicht aufgenommen. Jedes Mal beim Überrennen bin ich stehengeblieben + kurze Leine + Zubbeln gegens reinhängen (er wollte ja schon beim nächsten Tritt das Herz aufnehmen). Das veranlasste ihn, mal kurz on der Fährte runterzugehen, einen kleinen Kreis zu laufen und die letzten zwei bis drei Trittsiegel nochmal abzuschnuffeln und dann hat er auch das überlaufene Herz gefunden. Bei den drei anderen hab ich nicht so gut aufgepasst und er war bereits schon bei der Aufnahme des nächstens Trittes (Leckerchen) und dann hab ich entschieden, dass das einfach mein Fehler war. Er war superkonzentriert bei der Sache und hat bis auf einmal auch ohne zusätzliches Kommando wieder alleina uf die Fährte gefunden. Über die drei Tritte bei denen er das Herz nicht aufgenommen hat, hat er übrigens hinweggeschnüffelt von hinten bis vorn. Alles in einem üblichen Terriertempo welches ich nicht zu schnell finde.

Nun meine Fragen:

Wie sollte man sich richtig verhalten wenn er die Tritte anschnüffelt aber das Leckerchen offentlich nicht findet? Er schnüffelt ja durchaus etwas flotter, lasse ihn aber auch nicht gewähren wenn er zum überlaufen neigt.

Sehr viel mehr als zubbeln brauche ich auf Timo gar nicht einwirken weil er dann die Arbeit ja nahezu einstellt. Stehenbleiben ist da grad noch das äußerste. Er ist ja nun auch erst 7 Monate alt und allgemein etwas zarter besaitet.

Wie schaffe ich es, dass er bereits bei Ansatz konzentierter sucht? Hab den Eindruck dass er ca. ab dem 10. Tritt doch meistens konzentrierter ist. wohl weil er weiß, was er nun machen soll und das am Abgang noch nicht so gefestigt ist?

Haben ihn die Leckerchenwechsel verwirrt? Ich bleib jetzt bei den Herzen das ist klar. Die nimmt er doch sehr gut und gerne.

Hab mich ja auch schon noch etwas eingelesen wegen Futterfährte weiterhin oder Abbau des Futters. Wärs nicht ratsam bei ihm vielleicht schon auch nach der 20. Fährte das Futter schon abzubauen und gleichzeitig schon einen Gegenstand am Ende einzubauen und den Jackpott dann von mir zu bekommen? So als Fährtenabschluss einfach.

Schreibt mal was euch noch so an Gedanken einfällt. Bin auch für Kritik offen und mag meinen Hund ja so gut als nur möglich ausbilden und vor allem Fehler schon rechtzeitig noch erkennen bzw. daran dann auch arbeiten, sie zu minimieren.

Grüße,
Michi


Di 21 Aug, 2012 16:43
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Also für mich ist das alles ein wenig chaotisch. So ziemlich bei jeder Fährte beschreibst Du was anderes, neues was Du eingeführt / ausprobiert hast.
Zwichen Fährte 2 und 3 sind 4Wochen Pause - da ist es logisch, dass der Hund aufgedreht ist. Da fängt man wieder da an, was der Hund sicher kann.
Wenn Du richtig und früh genug zubbelst, dann kann er gar nicht zum nächsten Tritt und dreht schon gar nicht um. Wenn es so ist zubbelst Du schlicht und ergreifend zu wenig und v.a. zu spät. Sensibel hin oder her, lass ihn halt stehen, wenn er stehen bleiben will...er sucht schon irgendwann weiter... Leine locker und warten lassen.
Lass den Jackpot in der Form weg...wenn Du willst dass er unterwegs frisst dann pusch ihn nicht ans Ende. Führ die Dose ein und bring ihm das Verweisen bei, dann hast Du den Weg.
Und dann mach einfach mal 20 Fährten mit dem gleichen System ohne dass Du dauernd was änderst.

Wenn der Hund die Abgänge nicht sauber sucht, dann musst Du das üben indem er lernt, dass heute, morgen, übermorgen und bis in die nächsten 10 Jahre jede Fährte konzentriert anfängt...da gibt es kein Schludern, dafür zubbelst Du ja.
Ich denke du bist zu harmlos unterwegs und Dein Hund hat vielleicht schon kapiert, dass er Futter in jedem Schritt findet, aber er macht es nur, wenn er will und es ihm passt...und sonst drückt er Dir sein Suchbild auf.

Tschau juschka


Di 21 Aug, 2012 20:59
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Registriert: Mi 06 Jun, 2012 17:56
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Das Wechseln war wirklich saublöd von mir :( war halt austesten was er wirklich auch draußen gerne mag. Aber das ist ja jetzt abgeschafft. Es gibt nur noch Hähnchenherz.

Die Pause war auch mehr als dämlich. Mir ist das erst aufgefallen als ich all meine Aufzeichnung in ein Buch geordnet übertragen habe. Das ist jetzt aber auch Geschichte. War Prüfungszeitraum und nicht grad förderlich.

Okay, also weiterhin versuchen schon vor dem nächsten Schritt zu zubbeln. Mach ich ja schon aber wenn er sich ins Geschirr hängt, isser fast schon beim nächsten Schritt (trotz langer Schrittlänge).

Aber pusch ich ihn mit der Dose dann nicht auch ans Ende? Denn er will ja dann zur Dose, gibt ja Futter.

Ist dann trotzdem in jedem Tritt Futter oder gibts das künftig nur noch in den Dosen?


Di 21 Aug, 2012 22:24
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Du schreibst nur bei Fährte 8, das die 20 Schritt lang war.
Wie lang waren die anderen?
Und 20 Schritt ist viel zu kurz! Mach mal lieber 100 und mehr,
der Hund hat ja kaum Zeit sich einzusuchen und ein Arbeitssystem
zu entwickeln.

Und Du schreibst abgeerntetes Getreidefeld. War das ein Stoppelfeld?
Oder schon umgegraben?

Bleib mal auf Deinem frischen Acker. Da siehst auch Du die Tritte schön,
anfangs ist´s nicht schlimm, wenn Hund die auch sieht.

_________________
Gruss Karin & Feenja
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Mi 22 Aug, 2012 05:48
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Arveldis hat geschrieben:
Mach ich ja schon aber wenn er sich ins Geschirr hängt, isser fast schon beim nächsten Schritt (trotz langer Schrittlänge).

Nur mal so als Hinweis:
nach Gottfreid Dildei ( aber auch anderen ) mache ich mit langer Schrittlänge meinen Hund schnell, mit kurzer Schrittlänge langsam !
Du arbeitest also nach meiner unmaßgeblichen Meinung kontraproduktiv! Machst lange Schritte und willst den Hund langsam kriegen.
Kurze Schrittlänge und Suchtempo von hinten bestimmen!
By the way: Du führst wohl einen Terrier? Vom Temprament her ja nicht gerade eine Schlaftablette! Hat er eigentlich gelernt, daß man sich vor der Arbeit zunächst zu konzentrieren hat?
Ohne Konzentration kein Abgang, egal ob er will oder nicht! Chef im Ring bist Du und nicht er!


Mi 22 Aug, 2012 10:21
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Das Problem mit dem Acker (der gestern war umgegraben) ist nur jenes, dass die, die bislang umgegraben worden sind, alle beodelt worden sind. Da mag weder ich noch der Hund drauf. Nachdem der gestern sehr frisch war hab ich mir gedacht, dass mir den gleich schnappen muss. Kann noch momentan zu einem anderen Acker switchen, der ich auch frisch von gestern.

Alle Fährten waren 20 Tritte lang da ich nach dem Fährtenbuch (Cadmos Praxisbuch) gegangen bin. Dort steht auch drin, dass bei schnellen Suchern lange Tritte gemacht werden sollen. Hab mir ja durchaus was dabei gedacht aber wenn das falsch ist ...

Aber überfordern so lange Fährten einen Junghund nicht?

Ich habe einen Jack-Russell-Labrador-Mix. Er ist nicht gar so terrierhaft aber manchmal kommen durchaus einige typische Verhaltensweisen durch. Vom Labbi hat er aber auch ein bisschen was mitbekommen.

Am Ansatz lass ich ihn etwas sitzen und erst wenn er mich konzentriert ansieht, schick ich ihn los. Er muss also ruhig sein und darf nicht in der Weltgeschichte rumgucken. Nur dann gehts auch los.


Mi 22 Aug, 2012 10:56
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[quote="Arveldis"]Alle Fährten waren 20 Tritte lang da ich nach dem Fährtenbuch (Cadmos Praxisbuch) gegangen bin. Dort steht auch drin, dass bei schnellen Suchern lange Tritte gemacht werden sollen. Hab mir ja durchaus was dabei gedacht aber wenn das falsch ist ...
quote]
Nur als Denkansatz:
1.)
Guru`s, die schlaue Bücher schreiben, gibt es viele :grins: .
Seit 1980 beschäftige ich mich auf verschiedenen Ebenen mit Nasenarbeit und habe für mich entschieden, mich nur an denen zu orientieren, die nachweislich ( z.B. im Hundesport ) die von ihnen propagierten Methoden erfolgreich anwenden.
Bücher von angeblichen Fachleuten und Gutmenschen ( z.B. Hundeerziehung antiautoritär :lachen: ) gibts genug.

2)
auch Hundevereine können hilfreich sein, aber Vorsicht, siehe oben !

3)
man kann sich auch durch`s Forum ackern! :idee:


Mi 22 Aug, 2012 12:44
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Drum bin ich ja hier :) hab schon so einiges gelesen aber das alles ist einfach so umfangreich und so wollte ich mich einfach vergewissern ...

Dann ist dieses Buch also mehr oder weniger Quatsch ...

Gut, aber ich bin mir wirklich nicht sicher ob 100 Schritt beim Junghund nicht doch überfordernd sind.

Bin ja hundeerziehungsmäßig auch nicht grad unbewandert, hab immerhin mal selbst als Trainerin gearbeitet. Aber eben nur Alltagsprobleme und Tricks/Dogdance bzw. Frisbee. Fährten empfand ich damals einfach als nicht meins ....


Mi 22 Aug, 2012 17:04
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Dann mach wenigstens 50 Schritt.
Du schreibst ja, daß er sich erst nach 10 Schritten eingesucht hatte
und nach weiteren 10 war schon wieder Schluß.

Vielleicht kannst Du uns ja mal ein Filmchen machen. :wink:

_________________
Gruss Karin & Feenja
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Mi 22 Aug, 2012 17:31
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Arveldis hat geschrieben:
Bin ja hundeerziehungsmäßig auch nicht grad unbewandert, hab immerhin mal selbst als Trainerin gearbeitet. Aber eben nur Alltagsprobleme und Tricks/Dogdance bzw. Frisbee. Fährten empfand ich damals einfach als nicht meins ....

Da sag ich jetzt lieber nichts zu, das überlaß ich mal einer anderen Dame :teufel:

Da wir ja nicht wissen, wie alt Dein Hund ist, lehn ich mich mal ganz weit aus dem Fenster:
wenn mein kommender Welpe das richtige Nervenkostüm hat, ich ihn einer entsprechenden Methode nach, zum ruhigen konzentrierten Arbeiten angeleitet und reglmäßig altersgemäß trainiert habe, dann dürfte er mit ca. 8-9 Monaten so gut und gerne seine 500 - 800 Schritt mit Gegenständen gehen. D.h. er wäre bis dahin ca. 50 - 60 Trainingsfährten gelaufen.
ja, ich weiß, der arme Hund :dog:


Mi 22 Aug, 2012 18:26
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burkhard, burkhard ... lehn dich mal nicht zu weit aus dem fenster.

die rasse, kennst noch nicht :evil:

mein jüngster war fährtentechnisch im grunde bis zum 15. monat nicht wirklich zu was zu gebrauchen. ich hab schon gedacht, das wird nie was. mal lief es super - ja auch 600 schritt - dann war alles interessanter. da der junge mann ein rechter nervbolzen ist und ich ihn nicht in zwänge drücken wollte, hab ich mich eben in geduld geübt. und das nicht nur in der fährte. die uo war ein ähnliches problem. er ist jetzt 2,5 jahre und seit gut einen 3/4 jahr merkt man, daß er zunehmend besser sich selber beherrschen kann. und man glaube es kaum - der hüpf chaot ... nervbolzen ... kann ohne, daß es grösserer einwirkungen oder auch nur zuppeleien gebraucht hat (ja - ich hab einfach drauf verzichtet und dem hund zeit gelassen!) ruhigen schrittes fährten. und wollen. und sich durchbeissen, wenn es sein muss.

aktuell kann ich sagen, daß er über ein jahr mehr "unvernünftige jugend" gebraucht hat, als mein jetzt 5,5 jähriger rüde.
allerdings hat er auch mindestens das doppelte potential im triebbereich.

insofern: burkhard sei vorsichtig mit deinen vorhersagen ;-)

allerdings - ja ich geb dir recht - die fährten sind aktuell zu kurz. auch zu kurz, damit der hund - meiner meinung nach - überhaupt eine chance hat zu verknüpfen, worum es geht.

liebe grüsse,

claudia


Mi 22 Aug, 2012 21:32
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Ah okay. Dann werd ich morgen mal eine mit 50 Schritt machen. Bin eben nach dem Buch gegangen *seufz* schade, dass man da auch so ins Klo greifen kann *seufz*.

Alter: 7 Monate. Rasse: Jack-Russell-Labrador-Mix. Hab ihn allerdings erst mit 14 Wochen bekommen (also nahezu die wichtigste Zeit im Leben eines Welpen nicht miterlebt) und hab dann sein Schnüffelpotential schon mal gefördert mit Leckerli-Suche und Spieli-Suche.

Hätte nicht gedacht, dass man einen Junghund nur schon so weit haben kann. Aber die 50 Fährten könnten wir auch noch mit 9 Monaten packen :-P

Filmchen muss ich mal sehen ob ich das organisiert bekomme. Fährte ja derzeit immer nur alleine.

Danke auf jeden Fall schon mal für die Hilfe.


Mi 22 Aug, 2012 22:39
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Noch etwas Senf von mir: Komm bitte nicht auf die Idee, ihm nach 20 Fährten das Futter abzubauen.

Futterabbau sollte frühestens dann erfolgen wenn der Hund das Fährten begriffen hat, das Pendeln begriffen hat, und er mit Futter die Fährte nahezu perfekt absucht.

Und keinen Tag eher, nur weil eine bestimmte Anzahl X an Fährten abgesucht wurden.

_________________
Gruß Bettina


Mi 22 Aug, 2012 22:57
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Registriert: Mo 10 Dez, 2007 12:41
Beiträge: 578
Hi Claudia,
wenn Du richtg liest, siehst Du, daß ich nicht gesagt habe, er wird das erfolgreich bewältigen, sondern er wird diese Strecke schaffen, ohne überfordert zu sein.
Ich denke, mal Rasseunabhängig, es sind sehr viele Faktoren nötig um es zu ermöglichen, daß ein Hund dann auch diese angestrebte positive Fährtenleistung bringt. Aber die von mir angegebenen Strecken und Anzahl der Traingsfährten werden ihn, egal welche Ausarbeitungsfähigkeiten er bis dahin erreicht, körperlich nicht überfordern.
Hoffe, wir gehen da konform.
Zur Rasse: :grins: ich hatte mal das Vergnügen, einen Lehrgangskollegen zu haben, der mir 3 Monate lang auf einem Spürhundlehrgang gezeigt hat, womit ein RS dich zur Verzweiflung treiben kann :lachen:
Wir habe abends immer gerne auf das Wohl des Kollegen :bier:
Insofern: ich rechne mit allem :wink:


Do 23 Aug, 2012 06:30
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Registriert: Mi 06 Jun, 2012 17:56
Beiträge: 50
Hab das schon auch so verstanden, dass ein Hund mal die vielen 100 Fuß auch schon im Junghundalter schaffen kann. Voraussetzung dafür ist ja dann allerdings monatelange Vorarbeit ;) die hamma nicht und somit fällt das für uns flach.

Ich hatte ja stellenweise durchaus den Eindruck, er sei etwas unterfordert ... Nun, ich lege nachher mal eine Fährte mit 50 Fuß und schau mal wie ers macht.

Was ist ein RS?


Do 23 Aug, 2012 07:15
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