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 Unsere Anfänge 
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
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Da hätte ich aber unter Umständen wieder das Problem - was tun, wie korrigieren, wenn der Hund eben von alleine nicht korrekt vor dem GS liegt.

Ich glaube, daß diese Probleme beim Anstupsen / drauf zeigen wegfallen.

Bernd Föry und Melanie Krüger hatten das Verweisen Isetta mit Drauf zeigen / Anstupsen im Alter von 5 Monaten auf einem Seminar schulbuchmäßig beigebracht - es war genial und ist es heute noch, ich bin voll begeistert davon, und in der Prüfung ist die Fehlerquelle wie beschrieben ja gar nicht vorhanden, zumal sie eher auf den GS "draufnickt" und ihn nicht wirklich berührt.

_________________
Gruß Bettina


Di 24 Jul, 2012 07:27
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Registriert: Di 10 Aug, 2004 19:35
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Dfini hat geschrieben:
Zitat:
.....aber vielleicht sind sie ja für die Fährte nicht geeignet. Mal sehen, wie wir uns entwickeln.



na na, jetzt aber mal nicht gleich die Pferde scheu machen :cool:


Di 24 Jul, 2012 07:31
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[quote="Dfini@Colonia: Hut ab - aber da sieht man schon den ersten Unterschied, meine Hunde habens nur zu universaldog.eu geschafft :mrgreen
[quote]

Ich glaub, Du hast was falsch verstanden. Der Link diente nur dazu, um zu zeigen, was mit einem triebschwachen, sensiblen und laut Züchter nicht für den Sport geeigneten Hund möglich ist. Deine Probleme und noch ein paar mehr hatte ich alle!
Selbstdarstellung brauch ich nicht! :gf:


Di 24 Jul, 2012 14:42
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@Colonia: Der erste Satz "Hut ab!" war ernst gemeint - ich zolle deinen Leistungen Respekt.
Der zweite sollte einfach nur lustig sein - ist er anscheinend nicht, also sorry -ich wollte dir keineswegs Selbstdarstellung unterstellen.


Di 24 Jul, 2012 15:07
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ok :wink: :bier:


Di 24 Jul, 2012 15:11
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Registriert: Mo 18 Jun, 2012 14:27
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Dfini hat geschrieben:
Ja, wenn einer vorhanden ist... wo nichts ist, kann nichts gesteigert werden.
Mir persönlich sind sie übrigens nicht zu trieblos, ich habe eher versucht, das "Rumrasen-wollen" in Bahnen zu lenken. Aber vielleicht vertue ich mich da auch mangels Erfahrung auf diesem Gebiet. Bisher konnte ich mich aus hundesportlicher Sicht auch nicht über mangelnden Trieb beschweren, aber vielleicht sind sie ja für die Fährte nicht geeignet. Mal sehen, wie wir uns entwickeln.


Zur Erläuterung: Wenn ich sage "der Hund ist trieblos" nein, sagen wir besser "triebschwach", dann ist das zunächst wertfrei. Das sagt weder, der Hund ist gut, noch der Hund ist schlecht. Es ist lediglich meine bescheidene Einschätzung des Types und bezieht sich mehr auf die Art und Weise wie der Hund optimal gefördert werden könnte (sollte).

Ich denke, nur die Wenigsten haben das Glück einen Hund mit von Haus aus optimaler Trieblage zu besitzten (Trieb ist nicht gleich Trieb, da gibt es einige Unterkategorien). Praktisch kenne ich keinen. Als Beispiel: Meine Beiden sind so gägensätzlich wie Feuer und Wasser. Der eine eher triebschwach, den muss ich ständig motivieren, bei Laune halten, pushen wo es nur geht, immer nur Gas geben, in allen Abteilungen. Der Andere ist grundsätzlich übermotiviert und übertreibt in allem was er tut, der muss ständig geerdet werden, der musste erst Ruhe und Konzentration lernen, der muss permanetn gebremst werden, sonst springen die Sicherungen raus...
Die werden also je nach Typ auch in A unterschiedlich gearbeitet, jeder so wie er es braucht.

Ich würde auch wetten, das Burghart (Colonia) seinen Hund nur deshalb so weit gebracht hat, weil er den Typ Hund A) richtig eingeschätzt hat und B) richtig gefördert hat...richtig?

Nimm das jetzt bitte nicht als persönliche, sondern als konsturktive Kritik Dfini, wenn ich sage, deine Hunde sind meiner Meinung nach eher triebschwach als triebstark und ich fürchte, du schätzt sie ein wenig subjektiv ein, sprich nicht ganz richtig. In deinen Post schreibst du, sinngemäß, die wären zu schnell, würden rasen, du müsstest bremsen...Das ist nicht der Fall, du könntest theoretisch übertrieben gesagt beim Fährten die Fingernägel pfeilen oder einen Kaffee trinken. Das ist jetzt auch noch kein Problem, so wie das Suchbild ist, ist es gut, nur langfristig wäre Gas geben sinnvoller als bremsen.

Ich will dich allerdings nicht bekehren. Es sind deine Hunde und es ist gut, dass du sie nach deinen eigenen Vorstellungen arbeiten...jedem das seine.

Gruß, Regina


Di 24 Jul, 2012 15:37
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Registriert: Mo 10 Dez, 2007 12:41
Beiträge: 578
Ich würde auch wetten, das Burghart (Colonia) seinen Hund nur deshalb so weit gebracht hat, weil er den Typ Hund A) richtig eingeschätzt hat und B) richtig gefördert hat...richtig?

Genau so! Er hatte großes Vertrauen in mich und ich in ihn :knuddel: Und wenn`schwer wurde haben wir auf Prüfungen zusammen gekämpft ( aber das verstehen manche nicht )


Di 24 Jul, 2012 15:56
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Ich nehme das nicht persönlich, hinterfrage das auch, aber sehe es trotzdem bisher anders.
Wenn ich sie ließe wie sie wollen, würden sie mich im gestreckten Galopp auf die Fährte ziehen und ohne Futter werden sie wirklich schnell. Und ja, mit Gehorsam und Entspannung - und es geht nicht los, wenn jemand fiept - vor dem Abgang und plus Futter laufen sie ruhig und gelassen, aber ich dachte, das ist das, was erwünscht ist.


Di 24 Jul, 2012 16:00
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Dfini hat geschrieben:
Wenn ich sie ließe wie sie wollen, würden sie mich im gestreckten Galopp auf die Fährte ziehen und ohne Futter werden sie wirklich schnell. Und ja, mit Gehorsam und Entspannung - und es geht nicht los, wenn jemand fiept - vor dem Abgang und plus Futter laufen sie ruhig und gelassen, aber ich dachte, das ist das, was erwünscht ist.


In der PO steht zwar was von "intensiv", was bei manchen assoziiert, dass sie sich vom Hund über die Fährte ziehen lassen sollen. ;-)

Ich habe im Frühjahr bei der WM die israelische Teilnehmerin Elina Levin sehen dürfen, die (gefühlt) die 45 Minuten Ausarbeitungszeit ausgeschöpft hat. Da war die Leine N I E straff und der Hund hat sehr langsam und intensiv gearbeitet.

Langsame Arbeit ist kein Mangel, es gibt aber auch schnelle Teams, die "intensiv, gleichmäßig und überzeugend" arbeiten.

Rasen die Hunde über die Gerade und arbeiten nur oberflächlich, überlaufen sie häufig die GS und noch häufiger die Winkel.

Jedes Team muß halt sein Tempo finden.

_________________
LG Ralf

...und Kira auf der Regenbogenwiese


Di 24 Jul, 2012 20:06
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Registriert: Mo 18 Jun, 2012 14:27
Beiträge: 33
Kiralf hat geschrieben:
Dfini hat geschrieben:
Wenn ich sie ließe wie sie wollen, würden sie mich im gestreckten Galopp auf die Fährte ziehen und ohne Futter werden sie wirklich schnell. Und ja, mit Gehorsam und Entspannung - und es geht nicht los, wenn jemand fiept - vor dem Abgang und plus Futter laufen sie ruhig und gelassen, aber ich dachte, das ist das, was erwünscht ist.


In der PO steht zwar was von "intensiv", was bei manchen assoziiert, dass sie sich vom Hund über die Fährte ziehen lassen sollen. ;-)

Ich habe im Frühjahr bei der WM die israelische Teilnehmerin Elina Levin sehen dürfen, die (gefühlt) die 45 Minuten Ausarbeitungszeit ausgeschöpft hat. Da war die Leine N I E straff und der Hund hat sehr langsam und intensiv gearbeitet.

Langsame Arbeit ist kein Mangel, es gibt aber auch schnelle Teams, die "intensiv, gleichmäßig und überzeugend" arbeiten.

Rasen die Hunde über die Gerade und arbeiten nur oberflächlich, überlaufen sie häufig die GS und noch häufiger die Winkel.

Jedes Team muß halt sein Tempo finden.


Ja, hab ich z.B bei Marco Dreyer auch so gesehen, sein Rüde hat vom Tempo die absolute Ruhe. Aber wie du schon schreibst, es gibt gute "lansme" und gute "schnelle" Teams. Was kann man daraus schließen? Das Tempo ist nicht ausschlaggebend für die Qualität des Suchens. Wenns das Tempo also nicht ist, was ist es wohl dann, was den Unteschied macht? :idee:


Di 24 Jul, 2012 20:43
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Zitat:
Wenns das Tempo also nicht ist, was ist es wohl dann, was den Unteschied macht?


Oh, ich hatte die Trieblosigkeit auf das Tempo geschoben, da du ja auch von "ausgeglichen" geschrieben hast. Was an der Art des Suchens ist denn in deinen Augen trieblos?


Di 24 Jul, 2012 20:53
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Dfini hat geschrieben:
Zitat:
Wenns das Tempo also nicht ist, was ist es wohl dann, was den Unteschied macht?


Oh, ich hatte die Trieblosigkeit auf das Tempo geschoben, da du ja auch von "ausgeglichen" geschrieben hast. Was an der Art des Suchens ist denn in deinen Augen trieblos?


Puh, ich versuche es mal verständlich zu machen...
Wie beschreibt man Trieb? Ich denke, da hat jeder seine eigene Definition. Meine: hoher Trieb = hoher Wille, hohes Bestreben etwas zu bekommen. Wenn ein Hund nun triebig auf der Fährte ist, dann ist es sowas wie eine hohe Motivation, er will sich um jeden Preis durchsuchen, er will unbedingt ans Ziel, unabhängig von den äußeren Faktroren. Es ist ihm egal ob da nun viel Futter liegt, oder mal keines, ob das Gelände schwer ist, ob die Fährte schwierig gelegt ist, ob Mutti hinten auf die Leine tritt, ob ihn eine Distel in die Nase piekt. Er kämpft sich durch die widrigsten Bedingungen durch. Ja, sogar 45 min lang, er gibt einfach nicht auf, komme was wolle.

Ein triebschwacher Hund sucht ebenfalls gerne, aber eben unter bestimmten Bedingungen, unter optimalen Bedingungen. Wenn viel Futter liegt, wenn die Fährte nicht zu schwer gelegt ist, wenn Mutti nicht an der Leine stört, wenn der Wind... die Sonne, keine Diesteln... Aber wenns doch mal anstrengend ist? Dann fängt der Hund an zu zweifeln(Körpersprache). Lohnt es sich wirklich heute zu suchen? Es ist ja doch ganz schön anstrengend, puh, so schwierig, zu heiß...Ich kann das sowieso nicht. Ach ein Leinenruck, wie praktisch, darf ich aufhören? Ihm fehlt es oft an Willen und sehr oft auch an Selbstvertrauen.

Es ist einfach der Kampfgeist, der Wille. Selbstverständlich kann ein triebiger Hund nicht automatisch Fährten und tut sich meist zu Beginn eher schwer, muss in die richtigen Bahnen gelenkt werden, dafür hat er es aber später leichter. Ein triebschwacher Hund hats zu Beginn einfacher, stößt aber später an seine Grenzen. Deswegen muss man meiner Meinung nach, bevor man mit Schwierigkeiten angängt, den Willen fördern. Einfach die richtige Arbeitseinstellung schaffen. Aber das ist garnicht so einfach... eher eine Herausforderung, deswegen bloß nicht zu viel "Gehorsam" und zu viel bremsen zu Beginn.

Kann man das halbwegst verstehen?


Zuletzt geändert von Wilrina am Di 24 Jul, 2012 22:03, insgesamt 2-mal geändert.



Di 24 Jul, 2012 21:53
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ups doppelt, sorry


Di 24 Jul, 2012 21:55
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Registriert: Sa 05 Mai, 2012 22:51
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Das verstehe ich sehr gut.
Ich verstehe allerdings nicht
warum es ein triebschwacher Hund anfänglich leichter hat.
Und was ich in dem Zusammenhang auch nicht verstehe ist, wo du in den Videos die Trieblosigkeit siehst und auf welchen Trieb sich diese bezieht? Futtertrieb? Jagdtrieb? Meutetrieb? ???


Di 24 Jul, 2012 22:17
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Registriert: Mo 18 Jun, 2012 14:27
Beiträge: 33
Dfini hat geschrieben:
Das verstehe ich sehr gut.
Ich verstehe allerdings nicht
warum es ein triebschwacher Hund anfänglich leichter hat.
Und was ich in dem Zusammenhang auch nicht verstehe ist, wo du in den Videos die Trieblosigkeit siehst und auf welchen Trieb sich diese bezieht? Futtertrieb? Jagdtrieb? Meutetrieb? ???


Anfänglich hat er es leichter, weil er nicht so hecktisch ist, er überläuft weniger Futter muss nicht so hartnäckig mit der Leine gebremst werden, ihm fällt das Pendeln von links nach rechts zunächst einfacher, das macht es dem Hundeführer zu Beginn deutlich einfacher.

Ob dein Hund von Haus aus triebschwach oder stark ist kann ich dir nicht sagen... es ist lediglich ein Video und da sieht er sehr "weich", sehr sensibel aus. Zu beginn der Fährte gefällt er mir besser (da ist der Trieb bei allen Hunden größer als zum Ende), im Verlauf wird er zunehmend unsicher. Deutlich wird das nach dem Gegenstand. Spätestens da ist der Hund stark am zweifeln(du hast auch ein recht hartes "Platz"-Kommando gegeben für ein Sensibelchen), nach dem Gegenstand ist die Rute deutlich geklemmt, er sucht sich bis zum Ende durch, weil ihn das Futter rettet. Angenommen du würdest da weniger Futter nach dem Gegenstand legen (und er wäre leicht überfordert), dann würde er vielleicht die Suche aufgeben. Wenn sie so selsibel an der Leine sind (das hattest du geschrieben, das bezieht sich nicht auf die Videos) Dann kann es vielleicht auch sein (und bei der Resse nicht unwahrscheinlich) dass sie es dir recht machen wollen, mit ihrem will to pleace, und halb auf der Fährte und in Gedanken halb bei dir sind, könnte vielleicht, aber das wäre zu viel spekuliert auch ein hoher Meutetrieb sein, der auf der Fährte wohl kontraproduktiv ist, wenn du hinter dem Hund bist... Das Video ist ja lediglich eine Momentaufnahme. Da müsste man die Hunde längerfristig beobachten, vielleicht hast du den Trieb auch schon reduziert, weil sie dir zu ungestüm waren (das hab ich zumindest so verstanden)?


Di 24 Jul, 2012 22:39
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