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 Fährtenneuling hat 100 Fragen.... 
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Hallo,
nach intensivem Studium in Fährtenbüchern und vor allem hier im Forum, habe ich mich jetzt an die ersten Fährten gewagt.
Kurz was zu unserem "Fährtenteam": Mein Wissen aus Büchern und Forum (s.o) und absoluter Fährtenanfänger - wie auch Kya, meine 3,5 jährige Hovawarthündin, die Balljunkie und sehr verfressen ist.

Unsere erste Fährte:
3 Quadrate, gespickt mit Leckerchen (gekochtes Hühnerherz) in jedem Schritt, dann ein Dreieck, dann ein Dreieck mit ca. 15 m gerader Fährte auf Acker ohne Bewuchs (leider mehr "hochtief" als ich anfangs gedacht habe.
Kya war sehr aufgeregt, weil sie im Auto warten mußte und mir zugesehen hat. Das Suchen klappte fürs erste Mal gar nicht so schlecht - natürlich hat sie einige Lecker überlaufen.

Zweite Fährte.
weicher Acker mit wenig Bewuchs, recht eben, Schritte für mich gut zu sehen. 1 Quadrat, 1 Dreieck, ein Dreieck mit anschließender Fährte (relativ kleine Schritte Bild ), ca. 75 Schritte
Sie hat schön gesucht, war am Anfang aber sehr hektisch und wenn ich dann stehengeblieben bin, um sie am Stürmen zu hindern, ist sie mit dem Hintern zu Seite ausgewichen (schlimmstenfalls wollte sie zurücksuchen, was ja erfolgreich gewesen wäre, weil sie so viele Lecker überlaufen hat), wenn ich dann immer noch stehengeblieben bin, war sie verunsichert, kam zu mir und hat mich angeschaut. Ich habe ihr dann die Richtung gezeigt und sie zum weitersuchen ermuntert.
Am Ende der Fährte gibt es immer ein Paar Lecker und dann - während wir vom Acker gehen - einen Jackpot aus der Hand.
Sie hat viele Lecker überlaufen, weil sie sobald ich stehen geblieben bin, immer verunsichert war und ich will ihr ja den Spaß nicht verderben. Am Ende hatte ich dann phasenweise den Eindruck, als wenn sie begreifen würde, daß sie immer recht-links pendeln muß, um die Lecker gut zu finden.

Also heute die dritte Fährte länger gelegt (ca. 100 Schritte - und nachdem ich hier im Forum gelesen hatte bei stürmenden Hunden größere Schritte) in der Hoffnung, daß sie sich nach einer Weile "einpendeln" würde.
Diesmal war es Ackerboden mit ziemlich viel Bewuchs, sodaß auch ich die Fährte schlecht sehen konnte bzw. jedes einzelne Leckerchen.
Das Suchen klappte phasenweise auch ganz gut, aber die Probleme mit dem Ausweichen des Hinterteils bzw. dem Versuch zurückzusuchen, wenn ich stehenbleibe, blieben.
Ich fährte mit Böttchergeschirr und hatte - nachdem Sie bei der zweiten Fährte immer mit dem Po ausgewichen ist - die Leine diesmal zwischen den Hinterläufen lang laufen lassen, aber auch da hat sie sich in der Leine verheddert, wenn ich sie bremsen wollte, damit sie auch ja jedes lecker sucht.

Was mache ich also gravierend falsch, brauche ich einfach nur Geduld und was haltet ihr davon, wenn ich ihr zum Fährten zunächst das K9-Geschirr ummache? da könnte ich nämlich rechts und links eine Leine einhängen, damit sie nicht immer mit dem Po zu Seite ausbricht.

Mir ist schon klar, daß noch kein Fährtenmeister vom Himmel gefallen ist. Ich brauch nur etwas Motivation und Tipps oder Himweise, ob ich etwas gravierend falsch mache. Ich würde jetzt im Prinzip so weitermachen (lange Geraden, große Schritte auf Boden, wo ich die Lecker gut sehen kann), damit sie lernt zu "pendeln und außerdem (habe ich gerade im Forum gelesen Bild ) Kreisfährten, damit sie sicherer wird.

Danke an jeden, der diesen Roman bis zum Ende liest und dann noch Zeit und Lust auf konstruktive Vorschläge oder Aufmunterungen hat.

Liebe Grüße von Tina und Kya (bei der ich den Eindruck habe, daß Fährten ihr durchaus Spaß macht )


Mi 10 Okt, 2007 14:28

Registriert: Di 31 Dez, 2002 19:30
Beiträge: 1885
Der Hintern zur Seite kommt daher, weil Du den Hund einfach nur bremst.
Die Kunst ist den Hund zu bremsen, wenn er mit der Nase am Leckerchen ist und während er frisst locker zu lassen, damit der Hund sich weitertraut und nicht stehenbleibt und sich umdreht.
Damit geht das dann in ein leichtes regelmässiges Zupfen der Leine über und nicht in einen Dauerzug - wer ist stärker mit der Lein... -
tschau juschka


Mi 10 Okt, 2007 22:10
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Registriert: Do 30 Okt, 2003 10:58
Beiträge: 920
Hallo Tina,
du solltest erstmal so nah am Hundekopf sein, dass du nach dem Bremsen zur Not das Leckerchen zeigen kannst. Dafür ist es ev. günstiger die Leine nicht am Böttcher sondern am Halsband zu befestigen und unter dem Vorderbein durchzuziehen, wenn wie bei mir der Anleinpunkt relativ weit hinten am Hund sitzt.

Gruß
Biggi


Do 11 Okt, 2007 11:38
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