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 schnee ohne ende 
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
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Wenn ich regelmäßig gehe, werden meine Hunde lustlos - das hat nichts mit Art und Länge der Fährten zu tun.

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Gruß Bettina


Mo 18 Jan, 2010 09:47
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Registriert: Mi 16 Dez, 2009 11:06
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Sagt mal, müssen die Hunde die Nase in jeden Tritt reinstecken oder reicht es wenn sie auf der Schneedecke über jeden Tritt pendeln? Hab noch keine Schneefährte gemacht - trau mich nicht. :schuechtern:

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LG Dana

Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.


Mo 18 Jan, 2010 10:02
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
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Ist doch schön für die Wilma wenn sie so triebig ist :mrgreen: Jeder Hund ist doch anders.

Ich kenne sie übrigens :wink:

Und eine Woche macht meinen auch nichts. Aber wenn ich monatelang regelmäßig gehe, werden sie lustlos. Bei uns werden daher die "naturgegebenen" Pausen auch als Pausen genutzt. Sprich: Im Sommer wo's hier so gut wie kein Fährtengelände gibt und im Winter wenn Schnee liegt und der Boden gefroren ist.

Danach sind sie dann wieder umso galliger.

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Gruß Bettina


Mo 18 Jan, 2010 10:16
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Registriert: So 04 Mai, 2008 17:40
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"Wenn ich regelmäßig gehe, werden meine Hunde lustlos"

das sage ich zu meinem chef auch immer :-)))

nein im ernst, wenn die regelmäßigkeit systematisch aufgebaut wurde kann ein hund schon viel arbeitspensum ab. und regelmäßig ist auch relativ, kann regel. 3 mal am tag sein und auch 1 mal im monat....


Mo 18 Jan, 2010 10:18
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
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Ursprünglich ging es hier um das "tot arbeiten", und darunter verstehe ich regelmäßig jede Woche mehrmals zu gehen, sicher nicht 1 x im Monat.

Meine Hunde kennen dieses "regelmäßige Arbeiten" alle von klein auf und sind damit schon gut trainiert auf ihr Pensum, aber trotzdem mache ich auch Pausen und merke, wie gut es ihnen tut.

Beim Fährten jedenfalls, in der UO arbeite ich konstanter, da gibt es dann eher mal Phasen wo ich auf dem Hundeplatz viel Quatsch trainiere, wie Revieren (was sie sonst nicht brauchen) und andere Kunststücke.

Für MEINE Hunde ist das in meinen Augen die ideale Ausbildung. Für andere mögen da andere Regeln gelten.

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Gruß Bettina


Mo 18 Jan, 2010 10:34
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Registriert: Sa 05 Feb, 2005 13:13
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Ich gehe ja nun wirklich gerne fährten und mitunter auch mal 14 Tage durch, wenn der Hund nicht gescheit arbeitet.
Nur sehe ich eine Pause - auch wenn sie länger ist- nicht als Drama. Eine solide Grundausbildung haben meine Hunde alle innerhalb weniger Fährten wieder dazu gebracht, ihren Stand abzurufen.
Alfons letzte Fährte liegt immer noch bei Anfang November und nächste Woche geht es langsam wieder los.
Ich sehe das aber oft: die Leute machen tagtäglich UO/SD...und letztlich bleibt nix mehr übrig vom Hund...


Mo 18 Jan, 2010 11:30
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Registriert: Di 31 Dez, 2002 19:30
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Ottomar hat geschrieben:
Ich vermag beim besten Willen nicht zu erkennen, warum 2 mal Fährten die Woche tot arbeiten sein soll.
Es kommt ja dann auch immer darauf an, wie und wie lang ich die Fährten lege.
Ich könnte es auch anders formulieren, durch das Nichtstun kommen die Hunde aus der Übung.
Ottomar


Ich vermag beim besten Willen nicht erkennen, wie Du zu der Erkenntnis kommst, dass alle 2 x Woche fährten? Oder das die optimale Frequenz ist?
Meine derzeitige Hündin arbeitet nur dann in ihrem optimalen Leistungsniveau bei 5 Fährten / Woche. Das muss man aber beruflich und privat erstmal hinbekommen. Für andere Hunde wäre das tödlich.
Wenn ich also mir denke, dass ich meiner Hündin im Schnee 5 x Woche eine Fährte legen soll, und das über Wochen und insgesamt übers Jahr gesehen, dann sehe ich mehr Gefahren denn Lernerfolge.
Und so wie Wilma als Dogge das gut packt und Bettina weiss wieso sie es ihrem Bub nicht antut gibt es überall Hunde für die es besser ist mehr oder weniger zu arbeiten.
Es soll ja auch andere Hunde geben, die so einen Lehrgang gar nicht vollständig beenden.

tschau juschka


Mo 18 Jan, 2010 20:42
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Registriert: Di 31 Dez, 2002 19:30
Beiträge: 1885
Ottomar hat geschrieben:
Juschka hat geschrieben:

Meine derzeitige Hündin arbeitet nur dann in ihrem optimalen Leistungsniveau bei 5 Fährten / Woche. Das muss man aber beruflich und privat erstmal hinbekommen. Für andere Hunde wäre das tödlich.

Eine neue Qualität kommt nur durch die Anhäufung von Quantität, das weiß jeder, der mal Leistungssport gemacht hat.

Ja dann frag mich doch mal. Ich habe Hochleistungssport gemacht. Schon mal was von aktiver Regeneration gehört? Wenn Sportler zwar sich bewegen und Sport machen, aber bewusst nicht in ihrer Regelsportart sondern was anderes? D.h. dass ein Fährtenhund mal Agility macht, oder THS, vielleicht sowas wie Lawinenarbeit, aber ganz sicher nicht zur Regeneration Fährten...

Ottomar hat geschrieben:
Juschka hat geschrieben:

Wenn ich also mir denke, dass ich meiner Hündin im Schnee 5 x Woche eine Fährte legen soll, und das über Wochen und insgesamt übers Jahr gesehen, dann sehe ich mehr Gefahren denn Lernerfolge.

Von 5 Mal die Woche durchgängig hat kein Mensch gesprochen.

Doch - Du hast davon gesprochen auch bei Schnee konsequent in der gleichen Intensität durchzuarbeiten. Also wenn Du das ganze Jahr 2 x Woche gehst, machst Du das auch im Winter, wenn ich 5x Woche gehen muss, damit es passt, heisst das 5 x Woche für mich. Und das mache ich nicht, da für mich ausbildungsmässig ein Schmarrn.

Ottomar hat geschrieben:
Juschka hat geschrieben:

Und so wie Wilma als Dogge das gut packt und Bettina weiss wieso sie es ihrem Bub nicht antut gibt es überall Hunde für die es besser ist mehr oder weniger zu arbeiten.

Das sehe ich ein wenig anders, für mich ist das eine Frage des Treibziels, frag doch mal Wilma.

Nö frag ich sicher nicht, denn es gibt Hunde die sterben nunmal nicht für ihr Triebziel. Und von daher ist ihr das Triebziel sch... egal, wenn sie unsicher werden, es ihnen zu schwer wird, sie einen Stress bekommen oder sonstwas. Aber dann wären wir wieder bei der Definititon von geeigneten Hunden, die überhaupt so arbeitswillig wären, dass sie zu ihrem Triebziel kommen wollen.

Ottomar hat geschrieben:
Juschka hat geschrieben:

Es soll ja auch andere Hunde geben, die so einen Lehrgang gar nicht vollständig beenden.

Sehr oft ne Frage von Ursache und Wirkung, und manche erkennen nicht oder zu spät, dass auch Hunde mal in ein kleines Loch fallen können oder müssen, um danach besser zu werden.
Ottomar

Das liegt im Auge des Betrachters und es gibt genügend Leute die das so nicht sehen.
Abgesehen davon ist es die Entscheidung der Hundeführer ob ihr Hund in ein Loch fallen dürfen und wie gross es dann sein darf. Das entscheidet kein Aussenstehender - und ich als Hundeführer entscheide wer an meinen Hund Hand anlegt oder auch nicht. Das entscheidet kein Ausbilder, Kurs- oder Seminarleiter oder sonstwer.

tschau juschka


Mo 18 Jan, 2010 21:31
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Ein Triebziel ist immer nur so viel wert, wie proportional dazu der Hund überhaupt Trieb hat.

Und was die einen als "kleines Loch" ansehen sind für andere große Baustellen aus denen der Hund erst in langer mühevoller Arbeit wieder rausgeholt werden muß.

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Gruß Bettina


Mo 18 Jan, 2010 22:43
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Die Antwort finde ich jetzt ganz schön abgezockt und zynisch, lieber Ottomar.

Aber Du hast ja gut reden. Du brauchst Dir ja keine Gedanken darum zu machen, wie der Hund wieder vernünftig ans Fährten zu kriegen ist.

Aber grundsätzlich hast Du sogar Recht. Und das ist exakt der Grund dafür, warum man als Seminarleiter und Trainer niemals irgendetwas ohne Absprache mit dem HF tut.

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Gruß Bettina


Di 19 Jan, 2010 11:06
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Ottomar hat geschrieben:
Wer mich kennt weiß, dass ich Probleme versuche zu lösen, dann darf man aber nicht auf halben Weg abbrechen, denn Zwänge, in welcher Form auch immer, müssen aufgelöst werden.
Das haben wir in Meppen bei einigen Hunden gehabt und, so glaube ich, bei allen positiv gelöst, die die Lösung wollten.
Ottomar


Dann muss vorher erstmal geklärt sein, ob die Teilnehmer überhaupt ihren Hunden Zwänge in welcher Form und Intensität antun möchten und wer dann das darf. Zwänge dürfen nicht einfach gesetzt werden, wenn der HF nicht dahintersteht.
Und es brauchen keine Zwänge aufgelöst werden, wenn vorher keine Zwänge gesetzt werden.

Vielleicht ist auch der wichtigste Teil Deiner Antwort der Passus " so glaube ich". Ich denke es gibt Leute die glauben das nicht.

tschau juschka


Di 19 Jan, 2010 22:00
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[quote="Juschka
Dann muss vorher erstmal geklärt sein, ob die Teilnehmer überhaupt ihren Hunden Zwänge in welcher Form und Intensität antun möchten und wer dann das darf. Zwänge dürfen nicht einfach gesetzt werden, wenn der HF nicht dahintersteht.
Und es brauchen keine Zwänge aufgelöst werden, wenn vorher keine Zwänge gesetzt werden.

Vielleicht ist auch der wichtigste Teil Deiner Antwort der Passus " so glaube ich". Ich denke es gibt Leute die glauben das nicht.

tschau juschka[/quote]

Da ich selber in Ottomars Gruppe war, kann ich auch etwas dazu sagen. Ottomar hat sich dort nicht als grosser Gott aufgeführt und keiner musste gegen seinen Willen etwas tun. 1 Teilnehmerin wollte z.B. noch nicht mit GS anfangen. Sie hat klipp und klar gesagt, nein das will ich nicht. Ohne zu diskutieren hat Ottomar das akzeptiert und es wurde nach den Wünschen der Teilnehmerin weiter gearbeitet.

Juschka, falls Du auf die Teilnehmerin anspielst, die das Seminar vorzeitig abgebrochen hat. Die hatte ihrem Hund den Zwang selber gesetzt. Leider ist sie dann nicht mehr gekommen, sodass der Zwang auch nicht aufgelöst werden konnte. Es würde mich nicht verwundern, wenn sie jetzt Probleme mit ihrem Hund in der Fährte hat.

Ich möchte noch mal betonen, dass Ottomar immer vorher mit den HF besprochen hat, was gemacht wird und wie und jeder konnte sein Veto einlegen wenn er damit nicht einverstanden war.

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Ein fröhliches Wau Wau
Sabine

Das Gefühl Erfolg zu haben, verleit einem Team Flügel


Di 19 Jan, 2010 23:03
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Sabse hat geschrieben:
Juschka, falls Du auf die Teilnehmerin anspielst, die das Seminar vorzeitig abgebrochen hat. Die hatte ihrem Hund den Zwang selber gesetzt. Leider ist sie dann nicht mehr gekommen, sodass der Zwang auch nicht aufgelöst werden konnte. Es würde mich nicht verwundern, wenn sie jetzt Probleme mit ihrem Hund in der Fährte hat.


Ich hoffe, sie schreibt hier selber noch etwas dazu.

Kann aber auch gut sein daß der Hals immer noch so dick ist daß sie es nicht tut.

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Gruß Bettina


Di 19 Jan, 2010 23:21
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Ottomar...geh doch nicht immer so hoch!!!!!!!!
Nirgendwo steht hier in diesem Thread, dass Hundeausbildung ohne Zwang geht/möglich ist/nicht möglich usw.
Ich denke, Hundeausbildung ohne Zwang sit schon möglich - nur erfolgreiche und ZUVERLÄSSIGE Hunde habe ich so noch nicht kennen gelernt.
Wobei ich jetzt meine, dass es ja schon Zwang ist, dem Hund einen Tag vor Fährten kein Futter zu geben oder ihm seinen Ball vorzuenthalten.
All das sind ja für den Hund auch Zwänge.

Aber das Thema gehört weder hier her noch hat es etwas mit dem Tehrad zu tun; sorry!


Mi 20 Jan, 2010 09:50
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
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Ich behaupte es sicher nicht.

Aber es ist ein Unterschied, ob der HF derartige Zwänge einsetzt, um einen Fehler des Hundes zu bestrafen den er sonst auch nicht durchgehen läßt, oder ob ein Außenstehender das tut, weil er GLAUBT daß der Hund einen nicht tolerierbaren Fehler macht.

Irrt der Außenstehende, dann können selbst harmlose Klappse gravierende Folgen haben.

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Gruß Bettina


Mi 20 Jan, 2010 19:22
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