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 Spritzmittel 
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Registriert: So 10 Apr, 2005 16:38
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margit,

wir drücken alle daumen und pfoten für deinen vierbeiner und für dich!

mitfühlende grüsse,

claudia


Mo 16 Apr, 2012 16:30
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Registriert: Fr 18 Mai, 2007 14:30
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Hallo Margit,
ich drücke Euch ganz fest die Daumen, daß ihr noch eine möglichst lange schöne gemeinsame Zeit habt :knuddel:

Die Pestizide können ja auch auf Wegen oder mit dem Futter oder so aufgenommen worden sein, wenn sie denn überhaupt der Auslöser waren.

Bis jetzt habe ich noch von keinem Fährtenhund in der Bekanntschaft mitbekommen, daß er Lymphdrüsenkrebs hat, vielleicht hatte Nick auch "einfach" eine genetische Disposition.

Mach dich nicht verrückt, egal welche Beschäftigung man sich für seinen Hund aussucht, es kann immer irgendetwas passieren und wenn man noch so sehr aufpasst und nur das Beste für seinen vierbeinigen Partner möchte

ganz liebe Grüße

Martina


Mo 16 Apr, 2012 17:37
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Beiträge: 45
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Hallo Margit,

Danke für Deine Antwort... das ist ja wirklich sehr schlimm und ich hoffe, Du hast die Kraft Deinen Nick durch diese Zeit zu begleiten. Ich wünsche Euch auf jeden Fall noch eine schöne gemeinsame Zeit

Alles Gute

_________________
Gruss

Petra


Mo 16 Apr, 2012 20:36
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Registriert: Do 08 Jan, 2004 21:38
Beiträge: 648
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Hallo Margit,
auch ich wünsche dir daß Du noch eine schöne und möglichst unbelastete Zeit mit deinem Nick verbringen kannst.

Auch unser erster Hund hatte im frühen Alter (7 Jahre) Lymphdrüsenkrebs. Wir hatten noch ein schönes halbes Jahr - aber inzwischen ist man medizintechnisch ja viel weiter. Er bekam damals (es war 1985) nur bei jedem "Anfall (Schwellungen mit wohl starken Schmerzen )" starke Kortison-Spritzen, die sowohl Schwellungen als auch Schmerzen im Laufe von ganz wenigen Stunden zurückdrängten. Dann ging es ihm wieder richtig gut, die Anfälle kamen anfangs im Abstand von Monaten, die Anfallsabstände wurden dann nach und nach aber immer dichter. Zwischen den Anfällen bekam er keine Medikation. Letzlich ist er an einem Lungenödem gestorben bzw wir haben ihn erlöst. Ich halte es bei längerer Cortison-Gabe für extrem wichtig daß man regelmäßig entwässert.

Und mach dir keine Selbstvorwürfe wegen des Fährtens.
Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen daß der Krebs durch in der EU zugelassene (dh erlaubte) Pestizide verursacht wurde. Gerade Pestizide werden extrem aufwendig untersucht - und Kanzerogentität - wie auch Repro- und Gentoxizität - ist ein absolutes 100%iges Ausschlußkriterium. Was ist das denn für eine Studie? würde mich wirklich interessieren.

Aber irgendwie kann ich deine Bedenken nachvollziehen. Auch ich hatte bei unserem Hund damals einen (anderen) Verursachungs-Verdacht, und der läßt mich manchmal auch heute noch nicht los - obwohl es so lange her ist.

Liebe Grüße
Angela


Di 17 Apr, 2012 00:08
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Registriert: So 20 Mai, 2007 19:56
Beiträge: 257
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Onja hat geschrieben:
Hallo Margit,
Was ist das denn für eine Studie? würde mich wirklich interessieren.
Liebe Grüße
Angela


Hallo Angela

ich habe nicht die komplette Studie sondern Auszüge.
Es geht Hauptsächlich um Tabellen, die die Überlebensdauer bei verschiedenen Therapien darstellen.
Überschrift: Hämatopoetische Tumoren von Erik Teske


Mi 18 Apr, 2012 16:21
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Registriert: Do 08 Jan, 2004 21:38
Beiträge: 648
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Danke, Margit!


Do 19 Apr, 2012 01:03
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Registriert: Mo 14 Sep, 2009 07:34
Beiträge: 19
Wohnort: Süd-Friesland
Oh liebe Margit,
lese gerade mit entsetzen, dass Nick nun auch noch Krebs hat!!
Dabei wolltet ihr doch nun gerade euern Spaß beim Fährten haben...
Es tut mir sehr leid :heul: :heul:
Fühlt euch gedrückt :kuss:

_________________
LG,
Gaby mit Iko, Raik und Roll


Mo 23 Apr, 2012 10:55
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
Beiträge: 2106
Wohnort: Kempen, NRW
Der Hund meines Freundes hatte letztens nach einer langen Fährte auf einem abgeernteten Kartoffelacker Durchfall und war schlapp.

Da hatten wir schon vage den Acker im Verdacht, obwohl so gut wie kein Grün mehr dort lag und wir nur auf den Traktorspuren gesucht haben. Die Bauern spritzen ja bei Kartoffeln vor der Ernte das Grün kaputt.

Gestern hatte Isetta 2 Fährten auf einem Kartoffelacker (wieder abgeerntet, kein Grün, Fährte nur in den Traktorspuren). Heute hat sie mehrfach erbrochen und Durchfall und war bis nachmittags ziemlich ruhig...

Also ich weiß, welches Gelände ich definitiv nicht mehr nutzen werde... Ich glaube, daß sich im Erdboden noch eine Menge des Giftes befindet mit dem das Kartoffelgrün kaputt gespritzt wird.

_________________
Gruß Bettina


Mo 30 Jul, 2012 20:17
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Registriert: Di 25 Mär, 2008 11:55
Beiträge: 41
Hallo,

Largo hatte 2010 eine Pestizidvergiftung. Diese setzte sich an der Nebennierenrinde fest, welche dann die Arbeit fast komplett einstellte. Wir haben es nur unserem TA und dessen Hartnäkigkeit zu verdanken, dass er heute wieder fit ist.
Also gepritzte Wiesen und gedüngte Äcker meide ich, auch noch Wochen später. Lieber kein Fährtentraining!

LG Nicole
Und alles Gute für Nick!


Di 31 Jul, 2012 10:41
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Registriert: Mo 10 Dez, 2007 12:41
Beiträge: 578
Ich möchte keine Pferde scheu machen. Wenn ich aber dieses Thema durchlese und mein eigenes Erlebtes dazu zähle ( mein Leistungs - FH muß nach geplatztem Tumor mit 7 Jahren eingeschläfert werden ), werde ich doch sehr nachdenklich.
Mit Wettbewerben hat der Hund ca. 700 Fährten lt. Trainingskontrolle gelaufen. Ich weiß auch definitiv von Prüfungsgeländen, die gespritzt waren und der Veranstalter erst im nachherein damit rausrückte, weil die Ergebnisse so toll waren.
Ich würde gerne mehr zu diesem Thema erfahren. Hat da event. noch jemand Quellen?


Di 31 Jul, 2012 11:24
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
Beiträge: 2106
Wohnort: Kempen, NRW
Ich weiß, was Du meinst, Burkhard. Meine Hündin starb mit 9.5 Jahren an einem Nasentumor - mir geht auch der Gedanke nicht aus dem Kopf daß ich da versehentlich vielleicht Mitschuld dran habe, auch wenn ich gespritzte Flächen immer gründlich gemieden habe.

_________________
Gruß Bettina


Di 31 Jul, 2012 15:25
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Registriert: Mo 10 Dez, 2007 12:41
Beiträge: 578
Ja, ist irgendwie kein guter Gedanke, daher würde ich unbedingt mehr erfahren wollen!


Di 31 Jul, 2012 15:32
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Registriert: Mo 10 Dez, 2007 12:41
Beiträge: 578
Habe da heute noch was vom Umelt Bundes Amt gefunden.
Textauszüge Zitat:
Daten zur Umwelt - Umweltzustand in Deutschland Landwirtschaft
Pflanzenschutzmittelabsatz in der Landwirtschaft


Das europäische und das deutsche Pflanzenschutzrecht gewährleisten, dass nur auf ihre Umweltauswirkungen geprüfte Pflanzenschutzmittel in den Verkehr gebracht werden. Da hierbei die Auswirkungen der Anwendung jedes einzelnen Mittels unabhängig voneinander bewertet werden („Indikationszulassung“), können mögliche kumulative Effekte durch die Anwendung verschiedenster Pflanzenschutzmittel in Tankmischungen oder im Rahmen saisonaler Spritzserien nicht erfasst werden


in der neuen europäischen Pflanzenschutzmittelverordnung VO (EG) 1107/2009 soll die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln mit besonders bedenklichen Wirkstoffeigenschaften auf ein Minimum reduziert werden.

Da die meisten Pflanzenschutzmittel über ein relativ breites Wirkungsspektrum verfügen, kann eine schädliche Wirkung auf andere als die Schadorganismen, die so genannten Nichtzielarten, nicht per se ausgeschlossen werden. Unerwünschte Nebenwirkungen des Pflanzenschutzmitteleinsatzes können nicht nur für benachbarte natürliche Lebensräume, sondern auch für die behandelten landwirtschaftlichen Flächen selbst ein Problem darstellen. Beispiele hierfür sind Beeinträchtigungen der Bodenfruchtbarkeit durch Schädigung wichtiger Bodenorganismen oder von Tieren, die sich nur zeitweise auf den Flächen aufhalten, wie zum Beispiel Wirbeltiere oder Blütenbestäuber bei der Nahrungssuche. Zudem sind Probleme wie das Vorhandensein von „gebundenen Rückständen“ als Langzeithypothek im Boden, Spuren von Pflanzenschutzmitteln im Grundwasser oder Oberflächengewässern und die Belastung von Nahrungsmitteln zu nennen. Bei den Pflanzenschutzmittelfunden im Grundwasser zeigt sich in den letzten

Letzte Aktualisierung
August 2011
Zitat Ende

Ich denke, da muß noch weiter drüber nachgedacht werden.


Mi 01 Aug, 2012 08:30
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Registriert: So 20 Mai, 2007 19:56
Beiträge: 257
Wohnort: Thalhausen RLP
Zwerglein hat geschrieben:
LG Nicole
Und alles Gute für Nick!


Nick lebt nicht mehr, er hatte 3 Wochen nach der Diagnose einen kompletten Zusammenbruch und mußte erlöst werden :heul:

Ich muß gestehen, dass ich mit der Kleinen bisher auch noch nicht oft gesucht habe. Mir steckt das noch zu tief in den Knochen, ich kann den Gedanken einfach nicht ganz verdrängen
Eure neusten Berichte tragen auch nicht gerade zu meiner Beruhigung bei :x


Mi 01 Aug, 2012 15:26
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Registriert: Fr 10 Aug, 2012 07:33
Beiträge: 13
Hallo,
Krebs (also Knochen-,Blut-, oder anderer Krebs) als solches ist nicht erblich, aber die Veranlagung Krebszellen zu bilden schon...
Unser Atze (Hovi) starb mit nicht mal 3 1/2 an einem Nasentumor.
Die Ärztin erklärte uns, dass dieser Tumor vermutlich gewissermaßen "erworben" war. Atze fährtete aber nicht so häufig, unser Schwerpunkt lag bei der VPG - aber wie so viele Rüden, hatte er die Nase immer am Boden, auch am Wegrand oder Straßenrand. Dazu kommt, dass Hovawarte eine relativ lange Nase haben, in der sich Gifte ablagern können.

Ich glaube nicht, dass man seinen Hund durch Fährtenarbeit ernsthaft in Gefahr bringt, wenn man etwas aufpasst und nicht auf frisch gespritzem Acker fährtet.

Ich denke, dass wir alle, natürlich auch unsere Hunde, unvermeidbar einer großen Menge an Umweltgiften ausgesetzt sind. Wenn der Hund (oder Mensch) prädispositioniert, also veranlagt ist, wird der Krebs so oder so ausbrechen.

@Margit Es tut mir sehr leid um Deinen Nick!

_________________
LG Ulli mit Sari + Yellow

Streite Dich nie mit einem Idioten. Er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch seine Erfahrung!


Mi 22 Aug, 2012 14:58
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