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 Leinenhaltung 
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Registriert: So 16 Jan, 2011 21:07
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Ich hab zu Weihnachten das Buch "Fährtenhund" geschenkt bekommen und bin da punkto Leinenhaltung etwas irritiert. Mal soll ich die Leine straff halten und ähnlich wie ein Pferdezügel um die Finger schlingen, mal soll die Leine locker in der offenen Hand liegen. Was ist da nu richtig?

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Liebe Grüße

Maja

mit Cindy und Düse


Mi 19 Jan, 2011 19:25
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
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Das ist doch völlig wurscht, Hauptsache Dein Leinenhandling irritiert den Hund nicht und Du führst gleichmäßig, so daß ein Richter Dir keine Leinenhilfe zieht.

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Gruß Bettina


Mi 19 Jan, 2011 20:24
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Also perfekt wäre, wenn die Leine locker ist und der Hund keine Fehler macht *g* - aber wenn du an Dingen arbeitest wie z.B. Tempo, Genauigkeit, dann baruchst du sie auch zum Korrigieren.


Mi 19 Jan, 2011 20:45
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
Beiträge: 2106
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Völlig OT: Also Andrea, Dein neues (?) Avatar ist wirklich Zucker, muß ich Dir mal sagen... auch wenn ich dauernd denke, da schreibt ein neuer Forie :mrgreen:

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Gruß Bettina


Mi 19 Jan, 2011 20:48
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Danke Bettina! Ja, er ist auch Zucker... wenn er schläft auf jeden Fall :lachen:


Mi 19 Jan, 2011 21:01
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Registriert: So 16 Jan, 2011 21:07
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Schnuppernase hat geschrieben:
Also perfekt wäre, wenn die Leine locker ist und der Hund keine Fehler macht *g*

Bis dahin müssen wir noch viel üben :D

Also eine vorgeschriebene Handhaltung gibt es demnach nicht, sehe ich das richtig?

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Liebe Grüße

Maja

mit Cindy und Düse


Mi 19 Jan, 2011 22:31
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
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Du solltest die nur nicht hoch mit der Leine überm Kopf halten wie eine Primaballerina in der Drehung, das sehen die Richter in der Regel nicht so gerne, ansonsten isses latte!

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Gruß Bettina


Mi 19 Jan, 2011 23:04
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Registriert: So 16 Jan, 2011 21:07
Beiträge: 18
Danke für die Info! :idee:

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Liebe Grüße

Maja

mit Cindy und Düse


Do 20 Jan, 2011 07:42
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Registriert: Do 08 Jan, 2004 21:38
Beiträge: 648
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Noch zur Ergänzung:
in der Regel kannst Du über die Leinenhaltung (neben Hilfen/Korrekturen) auch die Geschwindigkeit bzw den Vorwärtstrieb beeinflussen:
straffe Leine --> kann Vorwärtstrieb und Geschwindigkeit steigern
lockere Leine --> verlangsamt den Hund idR

Das zügelmäßige Führen zwischen den Fingern wird aber auch häufig verwendet wenn Du mit minimal kleinen Rucken das schnelle Suchen "unangenehm" (also keine Strafe) machen willst.
Gruß, Angela


Do 20 Jan, 2011 16:40
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Zitat:
lockere Leine --> verlangsamt den Hund idR
Aber nicht, wenn der Hund noch im Aufbau ist.


Fr 21 Jan, 2011 09:06
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Registriert: Do 16 Feb, 2006 13:06
Beiträge: 122
Ich hätte hier auch noch eine Frage:

Sucht ihr mit strammer Leine?

Ich habe bislang meist mit lockerer Leine gesucht. Aber nun habe ich hier andere Ansätze gelesen von wegen Triebsteigerung u.s.w.
Als ich letztes Jahr mit Nicole (Happynic) fährten war, meinte sie auch zu mir mit der Leine sollte immer Kontakt gehalten werden. Sie entspannt sich aber wenn der Hund gerade frisst.
Da mein junger Terrier da aber gerade von den Quadraten weg war und noch Fährten mit sehr viel Futter gelegt bekommen hatte, stellte sich die Frage gar nicht erst, die Leine war ohnehin locker.

Ich habe im Moment das Gefühl, dass Piranha ( 2 Jahre alt) sehr viel mehr Vorwärtsdrang hat, wenn ich Zug an die Leine mache. Eventuell sogar etwas hektisch wird. Er ist aber an sich ein recht ruhiger Sucher mit meiner Meinung nach hoher Motivation (zumindest hat er noch nie von selbst die Sucharbeit eingestellt oder irgendwie die Lust verloren).
Gibt sich das mit der Zeit?

Was sind die besonderen Vorteile der strammen Leine?


So 23 Jan, 2011 23:34
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Registriert: Di 31 Dez, 2002 19:30
Beiträge: 1885
Also stramm = richtig fest dagegenhalten ist für die meisten eher die einzige Möglichkeit den eindeutig zu schnellen Hund zu bremsen und zurückzuhalten. Sprich ohne Leine oder mit ein bisschen Luft würde der Hund losrasen.
Was die meisten von uns mit straffer Leine meinen ist eher eine "leicht anlehnende" Leine mit leichtem Gegenzug zum Hund. Nicht fest, aber man merkt eben, dass der Hund nach vorne will und leicht zieht, das ganze artet aber nicht in eine Kraftaktion aus.
Kennst Du dich im Reitsport aus? Kennst Du von da den Begriff "Anlehnung"? Genau das ist gemeint.

Der Vorteil zur ganz losen, leicht durchhängenden Leine ist, dass man zögernde od. trieblosere Hunde damit oft in ihrem Tun bestärkt ("Wehren spornt das Begehren"). Ebenso brauchen viele Hunde (und auch HF :lachen: ) diese leichte Anlehnung, damit der Hund sich sicher und wohl fühlt ("die alte dahinten ist da"). Zudem kann man damit dem Hund leichter minimal helfen, sollte das in der Prüfung wirklich notwendig sein (ist natürlich eine Hilfe, aber wenn der Hund sie braucht, dann kriegt der Hund sie - wenn sie der LR nicht bemerkt ist es noch viel besser :teufel: ).

Bei der losen Leine sucht der Hund wirklich absolut selbstständig und ohne Einfluss (gewollt oder ungewollt) von hinten, das ist oft für sensible Hunde besser.

Das Problem ist, dass die Leinenhaltung über eine Prüfung hinweg immer gleich sein soll. Wenn also am Abgang der Hund langsam an loser Leine losmarschiert und dann im Verlauf der Prüfung schneller (da sicherer?) wird wäre das bei mir ein Fehler, der zu punktabzug führt, da der Hund eindeutig ein anderes Tempo an den Tag legt. Für mich war es immer einfacher stabil eine leicht straffe Leine zu zeigen, denn immer eine lose - auch am Winkel usw. Und vor Tempoänderungen ist man nie ganz gefeit, ich weiss ja vorher nie,wie sicher der Hund sich heute auf dem Gelände fühlt.

Es gibt also kein schlecht oder gut, nur gleichmässig....

Wenn ein Hund noch mit viel Futter sucht ist es normal, dass das Tempo noch so langsam ist, dass der Hund an lockerer Leine sucht, das verläuft sich meinst, wenn das Futter minimiert wird - erst dann würde ich mir das mit der Leine beobachten wie ihr zwei Euch am besten fühlt.

tschau juschka


Mo 24 Jan, 2011 00:01
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Registriert: Do 16 Feb, 2006 13:06
Beiträge: 122
Danke, das beantwortet alle Fragen!
Ich werde versuchen weiter mit der leichten Anlehnung zu arbeiten und mich damit zurecht zu finden. Ist doch wirklich was anderes als der starke Gegenzug den ich heute probiert habe. Ja er arbeitet schon sehr selbstständig, hat sich noch nie nach mir umgesehen auch nicht auf der 10 Meter Distanz. Das ist einerseits schön, aber ich kann ihm auch nicht helfen. Ist trotzdem cool, aber eben wegen seiner Selbstständigkeit etwas ganz anderes als die anderen Hunde von mir.

Weil er auf langen futterlosen Stecken teilweise gerne etwas schneller wird, macht das schon Sinn wie du es sagst, denn hier würde er dann wohl irgendwann auch in der Leine ziehen, wenn auch nicht zu stark. So wäre es von Anfang an gleichmäßig.


Mo 24 Jan, 2011 00:25
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
Beiträge: 2106
Wohnort: Kempen, NRW
Dino hat geschrieben:
Das ist einerseits schön, aber ich kann ihm auch nicht helfen.


:gruebel:

_________________
Gruß Bettina


Mo 24 Jan, 2011 09:44
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Registriert: Do 16 Feb, 2006 13:06
Beiträge: 122
Ganz einfach, wenn er auf einer Prüfung mal ganz von der Rolle ist, oder sich auf eine völlig falsche Richtung versteift, dann ist er nicht der Typ der hier eine mehr oder weniger versteckte Hilfe von mir annimmt. Er macht immer sein Ding auf der Fährte und zieht es durch wie er es für richtig hält. Meine Malihündin hat das in ihere aktiven Zeit eher gemacht, sodass ich unsere Fährte im Notfall auch mal retten konnte.

Ich habe dem Kleinen nie an irgendeiner Stelle geholfen bzw. mich großartig eingemischt, daher interessiert ihn nicht wirklich was ich dahinten an der Leine mache. Es kann höchstens seine Konzentration stören, aber irgendwie beinflussen lässt er sich von mir nicht. Theoretisch könnte ich auch am Abgang stehen bleiben.

In wie weit das gut oder schlecht ist werde ich sehen bzw. könnt ihr mir sagen. Es ist eben ein Experiment.
Da nun die Meisten mit gespannter Leine suchen wird das wohl seine Vorteile mit sich bringen. Daher habe ich danach gefragt und werde das nun versuchen in unser Training aufzunehmen.


Mo 24 Jan, 2011 13:43
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