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 Alltagsgeschirr contra Startritual? 
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Registriert: So 20 Dez, 2009 11:56
Beiträge: 14
Hallo!
Ich habe einige Fragen zu der Thematik "Fähretengeschirr/ Startritual".
Normalerweise führe ich meinen Hund (40 cm, 9 kg) im Alltag im Geschirr. Die kleine ist normalerweise super leinenführig, in manchen situationen aber unheimlich hopsig, so dass sie sich schon diverse male mit Halsband ganz fies überschlagen hat. Mit geschirr ist das noch nicht passiert, deshalb also das Geschirr. Sozusagen zur Schonung der Wirbelsäule.
Hierdurch fehlt mir natürlich das Anlegen des geschirres als Teil des Startrituals. Ich hatte kurzzeitig an ein Böttchergeschirr gedacht, aber die gibt es wohl nicht in der entsprechenden Größe (Brustumfang um 45-50cm).
Ich habe hier schon gelesen, dass es den meisten Hunden wohl keine Probleme macht, im Alltagsgeschiorr zu fährten, weil das Geschirranlegen ja nur ein Teil des Startrituals ist.
Meine Frage ist nun: habt ihr irgendwelche Tipps für mich, wenn ich das Alltagsgeschirr zum Fährten nehmen möchte und trotzdem noch ein "besonderees" Ritual einführen möchte, was also gewissermassen das geschirranlegen "ersetzt" ???
hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt..

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Viele liebe Grüße
Marie


Sa 12 Feb, 2011 11:55
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
Beiträge: 2102
Wohnort: Kempen, NRW
Überbewerte das Ritual jetzt mal nicht.

Dazu gehört schließlich nicht nur das Anlegen des Geschirrs, sondern unzählige andere Kleinigkeiten derer sich der HF odt gar nicht bewußt ist (und die evtl. der Grund sind, warum Prüfungen in die Hose gehen!).

Es fängt beim Wurst schneiden in der Küche an, daß der Hund sieht wie die Katzenfutterdose eingepackt wird, das Fahren im Auto bis aufs Feld, das Anziehen der Gummistiefel, das Einstecken der Gegenstände, das Warten im Auto während die Fährten gelegt werden, das Überprüfen und Auslegen der Fährtenleine, das Nehmen des Fährtenstocks, das Führen mit Futter bis zum Abgang.

Nur ein vollkommen verblödeter Hund merkt nicht, daß Fährten angesagt ist :mrgreen:

Bez. des Böttchers: Näh Dir doch eins, ist wirklich nicht schwer.

_________________
Gruß Bettina


Sa 12 Feb, 2011 12:20
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Registriert: So 20 Dez, 2009 11:56
Beiträge: 14
Danke!
Bzgl. des Rituals ist das auch meine idee gewesen: das ritual als solches setzt sich ja aus vielen einzelnen Teilen zusammen. Ich wollte mich nur noch mal vergewissern.
Und ein "Böttcher" selbst zu basteln - daran hatte ich auch schon gedacht. Es sind ja "nur" 2 Riemen...

_________________
Viele liebe Grüße
Marie


So 13 Feb, 2011 09:24
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Registriert: Di 14 Feb, 2006 11:50
Beiträge: 51
Wohnort: Berner Oberland, Schweiz
Hallo
Das Einzige, das eigentlich gegen das Alltagsgeschirr beim Fährten spricht ist der Umstand, dass der Hund darin dann ziehen darf, während er im Alltag dies nicht tun sollte.;-)


Mo 14 Feb, 2011 19:52
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Registriert: Di 31 Dez, 2002 19:30
Beiträge: 1885
TRIsto hat geschrieben:
Hallo
Das Einzige, das eigentlich gegen das Alltagsgeschirr beim Fährten spricht ist der Umstand, dass der Hund darin dann ziehen darf, während er im Alltag dies nicht tun sollte.;-)

Das Argument zählt nicht, denn was machen dann alle Hunde, die am Halsband fährten? Die suchen auch nicht alle an lockerer Leine...

tschau juschka


Di 15 Feb, 2011 00:32
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Registriert: Fr 18 Mai, 2007 14:30
Beiträge: 738
Wohnort: Hotzenwald
Hallo Marie,
das mit dem Ritual sehe ich jetzt auch nicht so eng.
Kira sucht mit allem was sie anhat, normal das Halsband aber es kann auch mal ein Camiro- oder Norwegergeschirr sein, wenn wir eine Fährte in den Fahrradausflug einbauen (auch die Leine kann variieren, falls ich die Fährtenleine daheim vergessen habe :schuechtern: )

Wenn Dir ein Ritual wichtig ist, dann könntest Du ja z.B. einfach ein anderes Geschirr nehmen als das Alltagsgeschirr

lg

Martina


Mi 16 Feb, 2011 11:10
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Registriert: So 16 Jan, 2011 21:07
Beiträge: 18
Ich nutze auch ein Norweger beim Fährten. Was ich allerdings gemacht hab, ist, unten am Bauch einen Zusatzring befestigt, damit die Leine unterm Bauch halt lang geht. Bei Cindy gehört somit das Umschnallen vom oberen Ring (der wird auch im Alltag genutzt) zum Unteren zum Ritual und zum Zeigen "Jetzt wird ruhig gefährtet". Den Unterschied hat sie recht schnell kapiert - wichtig war hier nur, dass sie an lockerer Leine sucht und nicht zieht. Solange der Hund wirklich zieht und sich nicht nur anlehnt, würde ich den oberen Ring halt nutzen.

_________________
Liebe Grüße

Maja

mit Cindy und Düse


Sa 26 Feb, 2011 12:21
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Registriert: Mo 10 Dez, 2007 12:41
Beiträge: 578
Friesenwölfin hat geschrieben:
Solange der Hund wirklich zieht und sich nicht nur anlehnt, würde ich den oberen Ring halt nutzen.

Genau diesen Schluß halte ich für problematisch, denn die meisten HF ziehen ihren Hund dann mit dieser Handhabung von der Fährte.
Ist außerdem wohl, - wie so vieles -, sehr individuell.
Meiner steht permanent mit sehr viel Drang nach vorne in der Leine ( Leine zwische den Läufen ), ohne zu stürmen, sondern als spezielle Form der Anlehnung.
Wie heißt es: jeder Jeck ist anders :wink:


Sa 26 Feb, 2011 16:57
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