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 BUCH: Nasenarbeit: Ausbildung und Einsatz .... 
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Beta-Tier
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Ich weiß gar nicht was ihr alle habt, es geht doch nich darum, den "Behörden die Butter vom Brot" zu nehmen.
Mich würde einfach mal interessieren, wie man bestimmte Dinge beibringen kann.
Ist das so ein großes Geheimnis?


So 26 Feb, 2012 17:58
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hundefreak hat geschrieben:
Ist das so ein großes Geheimnis?

Die Grundlagen nein, die Feinheiten ja :wink:

tschau juschka


So 26 Feb, 2012 18:39
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Registriert: Di 10 Aug, 2004 19:35
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Juschka hat geschrieben:
Die Grundlagen nein, die Feinheiten ja :wink:



Nun ich wäre für den Zweck, meinen Hund schlichtweg auch anders zu beschäftigen, durchaus auch mit den Grundlagen zufrieden.
Sie soll ja nicht offiziell "dienen".


So 26 Feb, 2012 18:48
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Registriert: Di 31 Dez, 2002 19:30
Beiträge: 1883
hundefreak hat geschrieben:
Juschka hat geschrieben:
Die Grundlagen nein, die Feinheiten ja :wink:



Nun ich wäre für den Zweck, meinen Hund schlichtweg auch anders zu beschäftigen, durchaus auch mit den Grundlagen zufrieden.
Sie soll ja nicht offiziell "dienen".

Dann wird es auch sicher ausreichend beschrieben sein.
Wenn Du Spass an sowas hast dann nimmt halt irgendeinen Geruch, der nicht überall vorkommt und übe das damit... so haben auch mal die Trüffelhunde angefangen :lachen: Im Prinzip arbeiten alle Suchhunde so, egal ob die Schimmelhunde, die Geldnotenhunde usw.
Eine Freundin von mir hat Pfefferminztee genommen... da fährt der Hund voll drauf ab :lachen:

tschau juschka


So 26 Feb, 2012 19:42
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Das denke ich auch.
Enie ist schon auf Paprikapulver konditioniert :grins:


So 26 Feb, 2012 20:34
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Registriert: Mo 10 Dez, 2007 12:41
Beiträge: 578
Aus Hundezeitung.de
Zitat:
Leichenspürhund
Danach werden die talentiertesten Hunde weiter trainiert. Es gibt die Spezialfächer Rauschgift-, Sprengstoff-, Geruchsspurenvergleichs-, Brandmittel- und Leichenspürhunde. Die letzteren sind noch nicht sehr verbreitet. Die Anforderungen des Auslandes bei Kriminal- oder Unglücksfällen sind Regel. Charakteristische Einsätze sind Flächensuche, die viel Zeit benötigen. Da Spürhunde ihre Nasen ohne Leistungsverlust nicht ständig einsetzen können, werden mehrere Hunde von einem Führer nacheinander eingesetzt.
Ausgebildet wird an mit Leichenwitterung aller Verwesungsstadien behafteten Gegenständen und Bekleidungsstücken und basiert wie die meisten Ausbildungen auf der Grundlage des Spiel- und Beuteverhaltens. Grundlage der Ausbildung ist der Spiel- und Beutetrieb des Hundes.
Das Anforderungs-Profil an den Leichenspürhund:
Der Hund zeigt menschliche Leichen oder Leichenteile aller Verwesungsgrade durch Kratzen, Graben oder Verbellen an einem Fundort an; er zeigt Stellen an, die mit Körperausscheidungen an Gegenständen oder Flächen auf in Fahrzeugen behaftet sind; er wittert aufsteigende Gase von Leichen und zeigt dies an; zeigt in Fahrzeugen an, wenn eine Stelle mit Leichengeruch oder Blut behaftet ist. Auch wenn zum Beispiel der Kofferraum eines Autos nach dem Transport der Leiche gründlich gereinigt wurde.
Die Spezial-Ausbildung eines Leichenspürhundes umfasst 50 Arbeitstage.
Früher war diese Leistung nur im Gelände, in Gebäuden oder in Fahrzeugen möglich. Dann lernten diese Hunde, durch aufsteigende Gase auch Leichen oder Leichenteile anzuzeigen, die sich in einem Gewässer in Ufernähe befinden. Inzwischen können Hunde auch von einem langsam fahrenden Boot Leichengase riechen, die an die Wasseroberfläche dringen.
Diese Hunde haben sich dann ebenfalls weiter spezialisiert: zu Wasserleichenspürhunden. Haben die Hunde eine bestimmte Witterung aufgenommen, zeigen sie das ihren Führern an. Die Hunde verkürzen den Zeitaufwand für Polizeitaucher erheblich.
Sprengstoff- oder Drogenspürhunde müssen schnell an einen Einsatzort geführt werden, bei Leichen ist der Zeitfaktor nicht mehr so wichtig. Weil es noch wenige Leichenspürhunde gibt, sind Anforderungen aus dem Ausland nicht selten. Meist sind dies Kriminal- oder Unglücksfälle, zu denen diese Spezialisten gerufen werden. Meist finden die Teams dann grosse Flächen vor, die einen grossen Zeitaufwand zum Absuchen benötigen.
Weil diese Hunde ihre Nasen nur begrenzte Zeit auf Höchstleistung halten können, werden zwei Hunde von einem Führer nacheinander eingesetzt.
Im Gelände können Leichen gefunden werden, die von den Hunden nur durch an Büschen abgestreifte Hautabrieb- und Blutspuren gewittert wurden.
Die weitere Spezialisierung dieser Hunde wird permanent ausgebaut. Den jüngsten grössten Einsatz mussten etwa 300 generelle Rettungshunde, darunter einige Leichenspürhunde, in New York nach dem Terroranschlag auf das World Trade Center leisten. Einige aktuelle Informationen stehen auch im Forum unter "New York News".
Der Rest ist Arbeit und Trieb, aber dafür ein ganzes Buch?


Mo 27 Feb, 2012 09:08
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Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
Beiträge: 2102
Wohnort: Kempen, NRW
Hast Du's denn gelesen, Burkhard?

"Der Rest" ist ja nun nicht nur ein bisschen, sondern ein ganzer Haufen Arbeit und Trieb, das zu beschreiben geht auch nicht in 5 Sätzen... :wink:

_________________
Gruß Bettina


Mo 27 Feb, 2012 09:21
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Registriert: Mo 10 Dez, 2007 12:41
Beiträge: 578
Sabberschnute hat geschrieben:
Hast Du's denn gelesen, Burkhard?

"Der Rest" ist ja nun nicht nur ein bisschen, sondern ein ganzer Haufen Arbeit und Trieb, das zu beschreiben geht auch nicht in 5 Sätzen... :wink:

Ne, hab`s jahrelang ausgeübt :lachen:


Mo 27 Feb, 2012 09:26
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Registriert: Do 04 Jun, 2009 22:08
Beiträge: 990
Wohnort: Brunow (MOL)
Ich durfte heute einen der beiden Autoren des Buches, Hr. Bodo Hause, anlässlich der Berliner Heimtiermesse kennenlernen.

Dort hielt er einen Vortrag (45 Min. ) zum Thema "Dienst- und Arbeitshunde - Ein Rück- und Ausblick unter besonderer Berücksichtigung der Nasenarbeit".

Außer meiner Frau und mir saß dort nur noch ein interessierter junger Mann und so wurde es eine sehr lehrreiche und interessante Diskussion rund ums Thema Nasenarbeit.

Das Schönste aber ist, dass er in Blumberg arbeitet, nicht weit von meinem Wohnort, so dass ich sicherlich mal wieder Vorträge von ihm besuchen werde. :grins:

_________________
LG Ralf

...und Kira auf der Regenbogenwiese


Sa 02 Nov, 2013 23:14
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