Aktuelle Zeit: Fr 21 Sep, 2018 09:16



Auf das Thema antworten  [ 57 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4  Nächste
 trainieren und vorführen... 
Autor Nachricht

Registriert: So 04 Mai, 2008 17:40
Beiträge: 373
habe ja die letzte zeit wieder u.a. auch prüfungsberichte gelesen wo hf eher enttäuscht oder gar verwirrt, verwundert sind über abgeleistete prüfungen.
und ging mir ja auch schon ähnlich...

mal ganz davon abgesehen das jeder weiß das eine prüfungsleistung schwerer zu erzielen ist wie eine trainingsleistung unterschätzt man dennoch glaube ich öfters die schwierigkeit nicht nur den hund auf den tag-x fit zu kriegen, sondern vorallem auch das auftrainierte zu präsentieren :gruebel:

mal ganz davon ab das durch den richter der maßstab der prüfung und damit die bewertung verändert ist. sprich aus einer übungsfährte kann man rausgehen und subjektiv denken war heute super, vlt. auch weil man nur punktuelle dinge betrachtet hat, sich über einzelne fortschritte in teilbereichen besonders freut weil es da mal gehangen hat, was aber auf einer prf. im auge des richters als gesamtbild vlt. eher nur gut gewesen wäre...

desweiteren spielt auch DAS VORFÜHREN in der fährte eine gewisse rolle, im fh-bereich sicher noch mehr, aber selbst in der fpr. ist das nicht ohne bedeutung. klar ist in der uo und auch im sd der hf sicherlich noch wichtiger mit seinem status zu führen, aber auch in der fährte spielt es eine große rolle wie ich den hund einstelle, wieviel motivation oder auch nachdruck er "drauf hat" wenn ich ansetze. wie ich mit der leine umgehe um zu helfen oder zu massregeln, wieviel ich lobe oder auch durch "verdecktes lob" tadel, wie ich am gegenstand taktiere, gebe ich feuer oder eher tolles lob, unsw....

darüberhinaus spielt natürlich auch die psyche ne ganz wichtige rolle, und spätestens das unterschätzen hf selber sehr häufig weil sie es nicht direkt mitbekommen, wahrnehmen. aussenstehenden fällt das viel mehr auf. habe gestern ein hf gesehen, ich war gerade mit hund in der ablage und hatte dadurch super blick auf sein führen, der bei der bh bis zur zweiten kehrtwende freifolge super gelaufen ist, ebenso der hund. dann schiss bekamm weil bald seine "angstübung" sitz folgt (der hund hat die woche vor der prf. angefangen aufzustehen aus dem sitz) und somit vor der zweiten kehrtwende freifolge PLÖTZLICH und abprubt verkrampfte. schon 5 schritt später in der kehrtwende konnte man deutlich sehen das sein hund die spannung seines hf voll übernahm und diese kehrtwende (war ja mittlerweile die vierte, 2 mit leine, 2 ohne) viel schlechter ausführte als die drei davor und das anschl. anhalten ebenso. von da ab den ganzen rest der prüfund "gedämpft" war ! und das nur durch körperhaltung und gestiken des hf...

das mal so ein paar gedanken auch für diejenigen die vlt. z.zt. etwas an sich hadern wegen nicht ganz so geklappten pfüfungen entsprechend der erhofften erwartungen !!!!

nur mal im vergleich, in der uo z.b. ist jedem fortgeschrittenen klar das einen hund auf v auszubilden und ihn im v vorzuführen zwei versch. welten sein können. beim erreichten v auf der prüfung bestimmt mind. 1/3 bis mehr vom hf abhängt, egal wie gut der hund ausgebildet ist. vlt. sollte man das für die fährte auch nicht ganz vergessen und sich ab und an ins gedächniss rufen.................


Mo 12 Apr, 2010 20:57
Profil Private Nachricht senden
Benutzeravatar

Registriert: So 09 Jan, 2005 15:20
Beiträge: 532
Ich denke die Psyche spielt eine ganz grosse Rolle. Training und Prüfung sind meistens 2 verschiedene Welten.
Bei unserer Prüfung gestern war ein junges Mädchen das ihre erste BH lief. Sie war vorher ein paar mal zum Training bei uns, wo ich sie mit ihrem Hund gesehen habe. Das Training und die Prüfung lagen meilenweit auseinander. Bei der Prüfung ist das Mädchen so zögerlich und unsicher gegangen und der Hund in der gleichen Art hinterher gedappelt. Sie hat die BH bestanden, aber das Training sah ganz anders aus.

Das gleiche kenne ich aus eigener Erfahrung in der Fährte. Am Anfang war die Prüfungsangst bei mir ganz schlimm. Konnte schon Tage vorher nicht mehr schlafen. Alle Tropfen und Pillen, die man mir empfohlen hatte, haben nix geholfen. Mein Hund hat natürlich auch schon Tage vorher gemerkt das etwas nicht stimmte, wurde dadurch unsicher und ist des öfteren durchgefallen. Da war guter Rat teuer, was machen. Da ich mich nicht in den Griff bekommen habe, musste mein Hund eben lernen damit fertig zu werden. Ich hab dann jede Prüfung mitgenommen, die ich kriegen konnte und mein Hund hat gemerkt , das ihm nix passiert und alles gut ist, auch wenn Frauchen mal wieder neben sich steht. Aber auch ich bin durch die vielen Prüfungen ruhiger und sicherer geworden. Wir haben beide gelernt mit den Prüfungen umzugehen.
Ganz wichtig für uns ist, dass wir die Prüfung mit dem gleichen Ritual (fertig machen des Hundes, Ruhe reinbringen) anfangen wie beim Üben. Wenn das ist wie immer, ist das für uns die halbe Miete.

_________________
Ein fröhliches Wau Wau
Sabine

Das Gefühl Erfolg zu haben, verleit einem Team Flügel


Mo 12 Apr, 2010 21:33
Profil Private Nachricht senden
Benutzeravatar

Registriert: Mi 16 Dez, 2009 11:06
Beiträge: 273
Wohnort: Syke
Ja, die Psyche, ist schon ein komisches Ding. :schuechtern:

Mir gehts bis kurz vor der Prüfung eigentlich gut, naja, wechselhaft. Die Nacht vorher wache ich immer wieder auf und schau auf die Uhr, weil ichs nicht verpennen will - Wecker ist aber gestellt. Ist also kein richtiger Schlaf, wenn man spätestens alle halbe Stunde auf die Uhr kuckt. Treffen ist immer halb 8, also fahr ich gegen 7 los. Normal kann ich kein Frühstück machen, aber letztes mal schon. Je näher meine Prüfung rückt, um so schlechter gehts mir - zittern, Gummiknie. Bei der Anmeldung bei der FPr 3 hab ich sogar vergessen wie ich heiße - war das 1. Mal, dass ich eine Fährte vorführen musste. :klatsch: Bei der FH 1 ging es mir relativ gut, nervös ja, aber nicht so extrem. Und dann fallen wir durch. :schnief: Das bedeutet, dass ich bei der nächsten Prüfung wieder kurz vorm Herzinfarkt bin, weil ich die letzte Prüfung im Hinterkopf habe.

Natürlich weiss ich , dass der Prüfungstag immer ein anderer Tag ist. Ich nehm im Mom auch alles mit was ich kriegen kann, aber trotzdem kann man ein Prüfungsfeeling nicht trainieren. Da müsste ich bei jedem Üben fremde Leute, die Ahnung davon haben, mit nehmen und die sind leider nicht auf zu treiben. Bei mir auf dem Platz geht keiner Fährten, das machen alle erst 3 -4 Wochen vor der Prüfung und dann auch jeder für sich. Ich habe auch schon gefragt, ob jemand an regelmäßigem Fährten in einer kleinen Gruppe interessiert ist, aber keiner hat Lust oder Zeit. Nun hab ich 2 gefunden, aber die haben selber keine Ahnung, und da kann ich nix lernen. Das nächste Problem ist, dass rund um den Platz zwar Gelände ohne Ende ist, wir aber nirgends rauf dürfen.

_________________
LG Dana

Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.


Di 13 Apr, 2010 07:31
Profil Private Nachricht senden
Benutzeravatar

Registriert: Mi 01 Aug, 2007 23:58
Beiträge: 2102
Wohnort: Kempen, NRW
Tja, gegen Prüfungsangst gibt es tausende Tippe, was hilft, muß jeder letztendlich entscheiden.

Ich hatte die früher auch - keine Angst, aber ich war höllisch aufgeregt. Heute hat sich das längst gelegt und ich freue mich auf die Prüfungen.

Allerdings sehe ich auch sehr oft, daß Hundeführern die Fähigkeit fehlt, sich selbst sachlich einzuschätzen und Selbstkritik (an der Suchleistung ihres Hundes) zu üben. Da wird der Hund nicht trainiert, sondern vorgeführt, so, daß es toll aussieht. Ihm wird geholfen und getan und gemacht, und in der Prüfung wundert man sich dann, daß es in die Hose geht.

Oder es wird mit sehr viel Zwang trainiert, und ein schlauer Hund hat spätestens bei der 3. Prüfung raus, daß ihm unter den Prüfungsumständen nichts passiert, da wundert man sich dann nicht mehr über Arbeitsverweigerung.

_________________
Gruß Bettina


Di 13 Apr, 2010 07:44
Profil Private Nachricht senden Website besuchen

Registriert: So 04 Mai, 2008 17:40
Beiträge: 373
Zitat:
Allerdings sehe ich auch sehr oft, daß Hundeführern die Fähigkeit fehlt, sich selbst sachlich einzuschätzen und Selbstkritik (an der Suchleistung ihres Hundes) zu üben. Da wird der Hund nicht trainiert, sondern vorgeführt, so, daß es toll aussieht. Ihm wird geholfen und getan und gemacht, und in der Prüfung wundert man sich dann, daß es in die Hose geht.


und ganz schlimm wird es dann wenn sie anfänger damit verheizen !
dein beschriebenes vorführen heißt ja "verarschen" und genau das durfte ich am wo.ende live miterleben. war zuvor paar mal im training auf dem platz, dort bereitete sich eine junge frau mit einem hovawart auf die vpg1 vor. der hund wurde im training im sd und auch in der uo animiert (unterstützt, geholfen) bis zum abwinken. entsprechend macht er dann zur prüfung die uo misserabel, voraus garnicht gelöst weil die hilfe fehlte und im sd masslos überfordert der hund. in der bewachungsphase verlies er den helfer und ging spazieren. keine chanse mehr den hund zum beissen zu kriegen :heul:
sowas darf normal net passieren, die haben eigentlich zwei gute ausbilder, aber halt keine mitglieder, und vpg-ler sowieso kaum. also "mußte die ran" ! das mädel hat rotz und wasser geheult bei der bekanntgabe des abbruches in c, ob die weiter macht bezweifel ich stark....


Di 13 Apr, 2010 08:48
Profil Private Nachricht senden

Registriert: Di 31 Dez, 2002 19:30
Beiträge: 1885
Also so richtig aufgeregt bin ich nicht -ich weiss was meine Hunde können und dann läuft es, mal besser, mal schlechter, aber es läuft.
Prüfungsangst kenne ich gar nicht, aber auch nicht im privaten, sei es Schule, Uni oder sonstwas habe ich sowas nie gehabt.

Ich kann mich sehr gut konzentrieren aufs wesentliche, dadurch bleibe ich ruhig und reg mich nicht auf. Da ich früher Leistungssport gemacht habe lernt man dort auch viel Konzentration, mentale Vorbereitung, Simulation von Abläufen usw.

Was ich meinen Leuten immer sage und das war mein Gedanke auch oben bei Euren Beiträgen:
Leute! Es geht um eine Sportprüfung - eigentlich pille-palle - und vollkommen überflüssig! Ich weiss dass man Erfolg haben möchte wenn man trainiert hat usw. , die ganzen Sprüche kenne ich selber und natürlich will man seinen Einsatz belohnt sehen - aber kirre machen, selber fertig machen, den Hund zur Schnecke, aufgeregt, dass man nicht schlafen kann, nichts essen - neeeee.

Ich bring die Leute immer runter in dem ich ihnen klar mache wie unwichtig (global gesehen) das ganze eigentlich ist. Da ist jeder Schulabschluss, Lehre, Abi, Studium, Führerscheinprüfung wichtiger, abgesehen von Vorstellungsgespräch oder Hochzeit.
Hier liegt Eure Zukunft aber nicht daran ob jemand eine Fährtenprüfung besteht oder nicht- das Leben geht weiter. Reduziert das mal auf das wesentliche...und vielleicht geht es Euch dann auch besser.
Der Nebenaspekt liegt auch immer bei den hohen Herren und Damen = Leistungsrichter. Früher hatte ich einen Haufen Respekt vor denen, das waren für mich Halbgötter, aber inzwischen kenne ich soviele, denen ich was vormachen kann, die kochen auch alle nur mit Wasser und wenn man vor Aufregung vor Ihnen steht: Denkt dran, dass sie nackt genauso aussehen wie andere Menschen...

In dem Sinne ...immer locker bleiben!

tschau juschka


Di 13 Apr, 2010 17:28
Profil Private Nachricht senden

Registriert: So 04 Mai, 2008 17:40
Beiträge: 373
die psyche, prüfungsangst mag bei menschen die dort insgesamt schwächen haben immer ne rolle spielen, aber ansonsten ist das doch vorallem an den ersten prüfungen der fall, dann hat man sich gefangen !

ich finde dann hat der aspekt DEN HUND ZU FÜHREN vorallem die größere bedeutung. und wenn hf routine bekommen und prüfungsängste abgelegt haben ist dieser teil, den hund auf seine aufgabe ideal einzustimmen und ihn auch während der prüfung bei idealer "laune" zu halten neben guter trainingsvorbereitung der ausschlaggebende grund für erfolg oder misserfolg !!!

sehr immer wieder hf die schon viele prüfungen geführt haben und dennoch vorallem durch eigene deffiziete im VORFÜHREN es nicht schaffen den hund in entsprechende spannung zu bekommen das er wirklich sein können voll entfaltet...


Mi 14 Apr, 2010 03:54
Profil Private Nachricht senden
Benutzeravatar

Registriert: Sa 05 Feb, 2005 13:13
Beiträge: 754
Ich dumme Nuss habe vor jeder Prüfung mit Hund mehr Nervosität als bei wichtigen Dingen wie Führerschein usw.

Angst war das nie, aber eben Nervosität. Ich wäre auch enttäuscht, wenn ich diese nicht mehr hätte. Ich weiß aber trotz Nervosität genau, was ich tue. Das hat sich über die vielen Jahre und die zig Prüfungen einfach ergeben, dass ich abgezockter geworden bin.
Den Satz, den ich den extrem nervösen oder ängstlichen HF immer gebe: egal, was passiert - dein Hund ist nach der Prüfung immer noch genau derselbe Freund, den du noch zuvor hattest - der, den man liebt und nicht missen möchte!
Gefallen muss mein Hund doch eigentlich nur meiner Familie und mir - der LR kann das nicht ändern mit seinem Urteil!!

In den letzten 2 Jahren passiert mir manchmal folgendes: unmittelbar vor dem Führen (10 Min.) wird mir übel und ich habe Riesenhunger!! Ich habe jetzt immer eine Banane dabei, die ich schnell mal mit Alfons teile - dann ist wieder alles im Lot!!


Mi 14 Apr, 2010 06:23
Profil Private Nachricht senden

Registriert: Mo 10 Dez, 2007 12:41
Beiträge: 578
wauhu hat geschrieben:
ich finde dann hat der aspekt DEN HUND ZU FÜHREN vorallem die größere bedeutung.
sehr immer wieder hf die schon viele prüfungen geführt haben und dennoch vorallem durch eigene deffiziete im VORFÜHREN es nicht schaffen den hund in entsprechende spannung zu bekommen das er wirklich sein können voll entfaltet...

Meine ganz eigene Sicht dieser Dinge:
auf FH führe i c h nicht mehr den Hund, sondern er mich. Ganz besonders unter 2 Aspekten
- in der für das fährten erforderlichen Sinneswelt bin i c h der Blinde
- man hat schon davon gehört, daß führen und Hilfen auch zum Abbruch führen können.
zum Zweiten:
vor der Fährte ist gute Laune, Ausgeglichenheit und Konzentration angesagt, auf der Fährte Ruhe und Sicherheit. Und wenn mein Partner vorne ein Problem bekommt, muß ich als dummer Mensch ihm nicht sofort ins Handwerk pfuschen und ihn aus der Konzentration bringen.
D a s ist in meinen Augen das größte Problem der Hf, sich führen lassen und nicht selber führen.
Und wenn es mal in die Hose geht - man hat schon davon gehört, daß das auch bei den Dosenöffner im Beruf passieren soll, dann ist mein Sportverständnis jedenfalls nicht so, daß mein Partner - weil er es nicht brachte - den Koffer packen muß.

FH ist nun mal anders als VPG und ich finde Spannung in der Fährte eher kontraproduktiv.


Mi 14 Apr, 2010 07:31
Profil
Benutzeravatar

Registriert: Mi 16 Dez, 2009 11:06
Beiträge: 273
Wohnort: Syke
Denk ich auch. Fährte ist das, wo der Hund alleine arbeiten muss und ich ihm nicht helfen kann. Ich muss mich darauf verlassen, dem Hund vertrauen, dass er mich zum Ende führt.

Wie soll ich den Hund über eine Fährte führen können, die ich nicht sehe - soll ja auch vorkommen - und so weit hinter dem Hund bin, dass ich nicht mal Körperhilfen geben kann? Über die Leine telefonieren ist ja eh verboten.

_________________
LG Dana

Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.


Mi 14 Apr, 2010 08:04
Profil Private Nachricht senden

Registriert: So 04 Mai, 2008 17:40
Beiträge: 373
Zitat:
vor der Fährte ist gute Laune, Ausgeglichenheit und Konzentration angesagt, auf der Fährte Ruhe und Sicherheit. Und wenn mein Partner vorne ein Problem bekommt, muß ich als dummer Mensch ihm nicht sofort ins Handwerk pfuschen und ihn aus der Konzentration bringen.


auch DAS ist führen, im richtigen moment nix tun und den hund machen lassen :lachen:

Zitat:
FH ist nun mal anders als VPG und ich finde Spannung in der Fährte eher kontraproduktiv.


nun ja ansichtssache, wenn der hund nicht genügend spannung mit bringt ans ziel zu wollen dann wird er bei schwierigen stellen abkacken...

und geht ja auch net darum den hund durch hilfen zu überschütten oder gar ein abbruch zu gefährden, davon war NIE die rede !
sondern davon den hund vorher gute laune und konzentration zu machen und in der fährte ruhe und dennoch starken trieb nach vorne, das ist FÜHREN. für dich colonia vlt. selbstverständlich, aber hierran mangelt es leider oft, auch in der fährte...

und wenn der hund in der fährte alles alleine macht und sogar den hf führt, dann frag ich mich warum hunde die gut ausgebildet sind dennoch in den fährtenprf. oft verkacken.
vlt. lies sich der hf net gut genug führen vom hund :gruebel:


Mi 14 Apr, 2010 08:34
Profil Private Nachricht senden

Registriert: So 04 Mai, 2008 17:40
Beiträge: 373
Zitat:
Wie soll ich den Hund über eine Fährte führen können, die ich nicht sehe - soll ja auch vorkommen - und so weit hinter dem Hund bin, dass ich nicht mal Körperhilfen geben kann?


das meine ich ja damit, hf wissen oft garnicht um DAS FÜHREN des hundes in der fährte oder sind sich dessen garnicht bewußt, und können es auch dadurch m.e. nicht voll ausschöpfen !

du siehst doch in der regel am hund ob er gerade gut sucht oder rumeiert, ob er sich voll anstrengt oder entspannt, dafür muß ich die fährte nicht sehen !!!
und für was körperhilfen, es gibt die stimme und die leine. und selbst der körper (in dem fall die hand) kann beim abklatschen des hundes am gegenstand sowohl positiv wie auch negativ eingesetzt werden !

ich habe erstens das lob, was ich positiv konditionieren kann um ggf. dem hund nach schwierigkeiten zu bestätigen, auftrieb zu geben oder ich negativ konditionieren kann und damit druck machen kann wenn der hund schludert...
ich kann durch versch. formen des lobens am gegenstand den hund bestätigen, motivieren oder auch druck machen wenn nötig...
ich kann die leinenspannung verändern, auch ohne großes tel., und damit den hund etwas regeln...
nur mal als beispiel....


Mi 14 Apr, 2010 08:43
Profil Private Nachricht senden
Benutzeravatar

Registriert: Mi 16 Dez, 2009 11:06
Beiträge: 273
Wohnort: Syke
Mit Körperhilfen meine ich die, die man auch bei der UO einsetzen kann. Da der Hund mich im günstigsten Fall immer anschaut, bekommt er jedes Zucken von mir mit und reagiert darauf. Bei meinem Großen hab ich das so einstudiert, wenn er nach dem Hier vor mir sitzt und mich anschaut, kucke ich nur mit den Augen nach links, zusätzlich zum Kmdo, und er kommt ins Fuß. Das Fuß aus dem Hier heraus wollte er nie annehmen, deshalb hab ich ihm eine Körperhilfe angeboten, die keiner sieht. Natürlich gibt es auch Hilfen die man sieht, aber ich lasse mir lieber 1 -2 pkt wegen Hilfe ziehen, statt die ganze Übung zu versauen und gar keine Pkt dafür zu bekommen.

Das geht bei einer Fährte schon mal nicht, da sich der Hund im besten Fall auf die Nasenarbeit konzentriert. Die Stimme darf ich ja auch nicht einsetzen. Im Training kommt nach einer schwierigen Stelle ein fein oder super, aber ich muss doch in der Prüfung die Klappe halten. Das einzige wo ich mit ihr kurz rede, ist am GG.

_________________
LG Dana

Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.


Mi 14 Apr, 2010 09:13
Profil Private Nachricht senden
Benutzeravatar

Registriert: Sa 05 Feb, 2005 13:13
Beiträge: 754
Auf einer FH ist aber ein Loben erlaubt und ich setze das auch ein!! Nicht in unmittelbarer Nähe von Winkeln und GS, aber man darf den Hund durchaus loben.

Ich lobe je nach Arbeit und Gelände unterschiedlich; schludert mein Hund so herum sage ich "so ist er brav" etwas langgezogen und warnend. Braucht der eine Aufmunterung, weil er so malochen muss, kommt "prima, feiner Junge!" freundlich und liebevoll von mir.
Meine Hunde können das unterschieden und so kann ich sogar mit einem Lob mehr Konzentration einfordern.


Mi 14 Apr, 2010 09:18
Profil Private Nachricht senden
Benutzeravatar

Registriert: Mi 16 Dez, 2009 11:06
Beiträge: 273
Wohnort: Syke
nickel hat geschrieben:
Auf einer FH ist aber ein Loben erlaubt und ich setze das auch ein!! Nicht in unmittelbarer Nähe von Winkeln und GS, aber man darf den Hund durchaus loben.


Echt? Ich dachte, das Loben ist nur am GG erlaubt. :gruebel:

Der Richter hat bei der anderen FH gesagt, jetzt stellen wir mal das Reden ein, weil sie auch den Hund mal gelobt hat.

_________________
LG Dana

Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.


Mi 14 Apr, 2010 09:29
Profil Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Auf das Thema antworten   [ 57 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4  Nächste

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  
Impressum

Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Designed by ST Software for PTF.
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de