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 Kaumuskelentzündung (Myositis eosinophilica) 
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Registriert: Mi 07 Jan, 2004 06:51
Beiträge: 27
Mein Aly (DS 5 1/2 Jahre alt) ist daran erkrankt. Zur Zeit gib ich Cortison und versuche noch mit Akupunktur.
Hat da jemand von Euch Erfahrung in diesem Bereich?
Danke Erwin


Do 18 Jun, 2009 07:22
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Registriert: So 07 Okt, 2007 15:11
Beiträge: 266
Wohnort: Ulm (Umgebung)
hallo erwin,
ich schick dir mal ne PN!
alles gute für deine fellnase - ich drück die daumen!

_________________
VG
Katrin & NEO


Do 18 Jun, 2009 12:21
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Registriert: Di 07 Apr, 2009 17:48
Beiträge: 2
Hallo Erwin,
kann Dein Hund das Maul öffnen?
Gruß Claudia


Mo 22 Jun, 2009 17:02
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Registriert: Mi 07 Jan, 2004 06:51
Beiträge: 27
Hallo,
ja das Maul kann er gut öffnen. Hat aber am ganzen Körper stark an Muskeln abgebaut.
Pt


Mi 24 Jun, 2009 06:02
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Registriert: So 10 Apr, 2005 16:38
Beiträge: 809
Hallo zusammen,

ich häng mich mal an dieses Thema an.

Ein Tierarzt hat bei meinem Hund am Sonntag Diagnose mit "Verdacht auf Kaumuskelentzündung" gestellt.

Er bekommt jetzt erstmal Cortison und begleitend ein Antibiotikum.

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit der Erkrankung? Verlauf?

Liebe Grüsse,

Claudia


Mo 06 Sep, 2010 15:16
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Registriert: Mi 11 Aug, 2004 07:10
Beiträge: 592
Wohnort: Schweiz
Hallo Claudia

ich weiss dass der Hund von Erwin auch erstmal Cortison bekommen hat wobei die Dosis langsam nach unten angepasst wurde.

zusaetzlich wurde der Hund mit Akupunktur und Homoeopathie behandelt. Ein Muskelaufbautraining war notwendig.


Heute ist der Hund wieder fit, und macht SD. Weiss aber nicht ob das Cortison weiter gegeben wird.

Schreib Erwin doch direkt an

LG
Nicole


Mo 06 Sep, 2010 19:13
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Registriert: So 10 Apr, 2005 16:38
Beiträge: 809
Hallo Nicole,

Danke - werde ich machen!
Schön, daß bei dem Hund die Behandlung erfolgreich war. Ich bin grad etwas down von dem, was man im i-net so findet.

Vielleicht ist hier ja noch jemand, der Erfahrungen mit dieser Erkrankung hat.

Grüsse,

Claudia


Mo 06 Sep, 2010 20:24
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Registriert: So 10 Apr, 2005 16:38
Beiträge: 809
Hallo zusammen,

ich hab Erwin angeschrieben - der auch netterweise prompt geantwortet hat.
Der Hund ist wieder voll fit.

Die Symptome unterscheiden sich aber von meinem Hund.
Im Moment ist noch im Gespräch, ob es bei meinem nicht auch eine Nervenentzündung sein kann.

Auf jeden Fall schlägt die Behandlung mit Cortision an - die Symptome sind fast weg.

Jetzt heisst es warten und sehen, wie die Heilung weiter verläuft.

Grüsse,

Claudia


Do 09 Sep, 2010 10:24
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Beta-Tier
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Registriert: Do 08 Jan, 2004 21:38
Beiträge: 644
Wohnort: Rheinland-Pfalz
Toi, toi, toi
ich drück euch die Daumen

Gruß, Angela


Do 09 Sep, 2010 11:23
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Registriert: Do 04 Jun, 2009 22:08
Beiträge: 990
Wohnort: Brunow (MOL)
Oh Mann...

von mir auch alles Gute für Euch.
Halt' uns mal auf dem Laufenden.

_________________
LG Ralf

...und Kira auf der Regenbogenwiese


Do 09 Sep, 2010 19:42
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Registriert: So 10 Apr, 2005 16:38
Beiträge: 809
Hallo Ihr Lieben,

vor 3 Wochen hat der erstdiagnostizierende Tierarzt für sich festgestellt, daß es definitiv Kaumuskelentzündung ist. Meine Bitte, die entsprechenden Bluttests dann zu machen, hat er vom Tisch gewischt mit "das sei nicht nötig". Ihm reichte das "offensichtliche anschlagen" der Therapie.

Da mein Hund aber in der Zucht steht - und eine Tochter von ihm demnächst belegt werden soll - war es mir sehr wichtig es genau zu wissen. Ich bin also zu einem zweiten Arzt zur Überprüfung der Diagnose.

Die Ärztin untersuchte und wunderte sich als erstes, daß der Hund nie Schmerzen gezeigt hat beim Öffnen des Maules. Sie sagte mir auch, daß es durchaus noch mehr Erkrankungen gibt, die auf die Mukulatur des Kopfes wirken und zu einem Abbau der Muskeln führen können. Wir haben dann letzte Woche Blut abgenommen und heute ist nun das Ergebnis da.

Die für Myositis Eosinophila typischen Werte sind ohne Befund - kein Hinweis auf eine autoimmun induzierte Erkrankung (was bezüglich Zucht wichtig ist, da dies eine genetische Komponente hat).

Heute wird nun nochmal Blut abgenommen um in Richtung Toxoplasmose - Barbesiose etc. abzuklären.

Ich werde auch meinen älteren Rüden testen lassen, da der zwar fit wie ein Turnschuh ist aber in den letzten Wochen Gewicht verloren hat, ohne daß mir ein Grund bekannt ist. Dies kann ein Hinweis für eine unterschwellige Toxoplasmose Infektion sein.

Ich bin erstmal glücklich, daß es nix "genetisches" ist und hoffe nun, daß wir das bald in den Griff kriegen.

Stolz bin ich auf meinen kleinen Mann, daß er trotz degenerierter Kiefermuskulatur am Wochenende seine VPG 1 mit respektablen 85a im Schutzdienst bestanden hat. Und froh, daß es richtig war weiter zu trainieren - denn dies hat den Abbau der Muskulatur ein wenig eingeschränkt.

Fazit für mich: Eine zweite Meinung - und gesunde Zweifel an einer tierärztlichen Diagnose - sind immer gut.
(Wenn es Toxoplasmose sein sollte, dann hätte die weitere Therapie in Richtung Kaumuskelentzündung fatale Wirkungen haben können ...)

Erleichterte Grüsse,

Claudia


Mo 18 Okt, 2010 08:51
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Registriert: Mi 07 Jan, 2004 06:51
Beiträge: 27
Hallo super Erfolg!!!
Bei meinem Hund wurde mittels einer Gewebeprobe eine entsprechende Diagnose gestellt.
Gruss Erwin


Mo 18 Okt, 2010 09:24
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Registriert: So 10 Apr, 2005 16:38
Beiträge: 809
Hallo zusammen,

die letzten Blutwerte sind heute gekommen.

Es ist Toxoplasmose und Anaplasmose konnte auch nachgewiesen werden.

Auch mein ältester Rüden hat Toxoplasmose, wenn auch schwächer. Allerdings zeigt sein Blut eine Muskelentzündung an. Vielleicht ist er einfach "noch" in einem früheren Stadium.

Für mich ist das Thema Toxoplasmose beim Hund neu und laut Tierärztin sind die Symptome recht "unspezifisch". Fehldiagnosen häufig - obwohl Blutwerte eindeutig Auskunft geben können.

Ich bin erstmal froh, daß wir jetzt wissen, was da ist und entsprechen - passend - behandelt werden kann.

Grüsse,

Claudia


Mo 25 Okt, 2010 15:00
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